Auf den Dresdner SC wartet in der Ukraine ein hartes Stück Arbeit

Dresden - Nach dem 3:0-Heimsieg im Challenge Cup gegen LLC SC Prometey Kamienskie wissen die DSC-Volleyballerinnen jetzt schon, was beim EC-Rückspiel am 18. Dezember in der Ukraine auf sie zukommt - sportlich und auf den Rängen.

Chefcoach Alex Waibl klatschte nach dem Sieg zufrieden mit seinen Schützlingen ab.
Chefcoach Alex Waibl klatschte nach dem Sieg zufrieden mit seinen Schützlingen ab.  © Lutz Hentschel

Prometey war trotz der letztlich klaren Niederlage in der Margon Arena in den ersten beiden Sätzen (24:26, 22:25, 13:25) ein Gegner auf Augenhöhe. Die Gäste griffen hoch und hart an, die Dresdnerinnen hatten im Block einige Probleme.

"Wir haben ein bisschen gebraucht, um uns auf ihre Spielweise einzustellen", sagte Chefcoach Alex Waibl.

Und lobte sein Team: "Das ist uns mit zunehmender Spielzeit immer besser gelungen. In den ersten beiden Sätzen sind wir in schwierigen Situationen zurückgekommen."

Lena Stigrot meint mit Blick nach vorn: "Das wird ein hartes Spiel in der Ukraine. Die werden in ihrer Halle noch stärker sein." Der DSC muss im Rückspiel mindestens zwei Sätze gewinnen (und damit einen Punkt holen), um ins Achtelfinale einzuziehen.

Das Waibl-Team weiß auch, dass es am 18. Dezember im "Sportpalast Prometey" extrem laut wird.

Einen Vorgeschmack lieferten die rund sechzig mitgereisten ukrainischen Fans in der Margon Arena. Da saß keiner. Alle standen das gesamte Spiel über, sorgten lauthals für Stimmung. Und auch nach der Niederlage feierten sie minutenlang frenetisch ihre Lieblinge. Bitter allerdings: Eine DSC-Fanfahne wurde gestohlen. Die Polizei musste kommen, um den Diebstahl aufzunehmen.

Am Wochenende haben die Dresdner Schmetterlinge in der Bundesliga spielfrei. Das nächste Highlight vor heimischer Kulisse folgt am kommenden Mittwoch: Um 18.30 Uhr geht es gegen den VfB Suhl um den Einzug ins DVV-Pokalfinale.

Wer nimmt ihn? DSC-Libera Lenka Dürr ist hier in der Annahme vor ihrer Teamkollegin Lucija Mlinar am Ball. Ivana Mrdak beobachtet die Szene.
Wer nimmt ihn? DSC-Libera Lenka Dürr ist hier in der Annahme vor ihrer Teamkollegin Lucija Mlinar am Ball. Ivana Mrdak beobachtet die Szene.  © Lutz Hentschel

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