Erster Titel futsch! DSC unterliegt Schwerin 1:3 beim Supercup

Hannover - Sie träumten vom ersten Titel, doch seit Sonntag ist der bereits futsch: Die Volleyballerinen vom Dresdner SC kassierten beim Supercup in der TUI-Arena in Hannover eine 1:3-(17:25, 23:25, 26:24, 18:25)-Niederlage im Duell Pokalsieger gegen Meister Schweriner SC.

Die Annahme des DSC (hier Maria Palleres) stand ab dem zweiten Satz besser, doch im Angriff nutzte der Pokalsieger seine Chancen zu wenig.
Die Annahme des DSC (hier Maria Palleres) stand ab dem zweiten Satz besser, doch im Angriff nutzte der Pokalsieger seine Chancen zu wenig.  © Imago

Beim Aufwärmen wurde klar, warum Schwerin die bereits zurückgetretene Nationalspielerin Maren Fromm reaktiviert hat: Offiziell hieß es, man wolle das Verletzungsrisiko minimieren, in Wahrheit ist Außenangreiferin Greta Szakmary an der Schulter verletzt, sogar eine Operation droht.

Waibl bot im ersten Pflichtspiel mit Mareen von Römer (Zuspiel), Lena Stigrot (Diagonal), Maria Palleres, Nikola Radosova (beide Außen/Annahme), Ivana Mrdak, Sasa Planinsec (beide Mittelblock) und Amanda Benson (Libera) seine neue vermeintliche Stamm-Sieben auf. Und die hielt im ersten Satz bis zum 7:7 mit, doch dann wackelte die Annahme. Im Angriff nutzte der Pokalsieger seine Chancen nicht, Schwerin hingegen eiskalt.

Zwei Auszeiten brachten keine Besserung, der Meister kam richtig ins Rollen. Der DSC hingegen, der in der Vorbereitung bis auf ein Spiel alle Partien gewonnen hatte, konnte sein Spiel zunächst nicht stabilisieren.

Vereinzelt ließ das Waibl-Team sein Können aufblitzen, doch Schwerin punktete vor allem über Kimberly Drewniok und Mckenzie Adams. An der Angreiferin war auch der DSC dran, konnte finanziell aber nicht mit dem SSC mithalten. Ein Ass beendete den ersten Durchgang. Der DSC machte im Angriff gerade einmal acht Punkte, Schwerin 18!

Schwerin hat schon drei Matchbälle, doch der DSC erkämpft den vierten Satz

Kimberly Drewniok (re.) konnte den DSC-Block zu oft überwinden.
Kimberly Drewniok (re.) konnte den DSC-Block zu oft überwinden.  © DPA

Im zweiten Satz lief es ein wenig besser bei den Dresdnerinnen. Nach einem Marathonballwechsel, den Radosova zum 11:11 abschloss, schien sich das Team richtig zu pushen. Doch Schwerin agierte weiter abgezockter, lag zur zweiten technischen Auszeit mit 16:14 vorn.

Zum Ende wurde es ein spannender Schlagabtausch, der DSC wehrte einen Satzball ab, doch wieder schlug Drewniok zu: 23:25 und damit 0:2 nach Sätzen.

Das ließ der Pokalsieger nicht auf sich sitzen, führte im dritten Durchgang mit 10:5, weil die Angriffe endlich konsequent den Weg ins gegnerische Feld fanden, das Team hellwach war. Schwerin wechselte im Zuspiel auf Britt Bongaerts. Mit deren Aufschlägen kam der DSC nicht klar: 12:12. Waibl wechselte, brachte in der Endphase unter anderen Kapitän Schwabe. Der Pokalsieger wehrte drei Matchbälle ab, Stigrot schmetterte zum 1:2 nach Sätzen.

Mit Schwabe und Wezorke ging es in den vierten Durchgang, der DSC führte 7:3, doch schnell stand es 7:9, Mrdak kam für Planinsec. Das Waibl-Team blieb dran (10:11), machte dann aber zu viele Fehler (11:15). Schwerin zog weiter konsequent durch, holte sich die nächsten Matchbälle und nutzte den fünften durch Beta Dumancic zum 3:1-Sieg.


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