Jetzt wartet Stuttgart: DSC arbeitet sich ins Viertelfinale

Ivana
Mrdak im Angriff gegen Düdingens Sabel Moffett. Die Mittelblockerin machte 11
Punkte.
Ivana Mrdak im Angriff gegen Düdingens Sabel Moffett. Die Mittelblockerin machte 11 Punkte.

Dresden - Es war etwas mühevoll, aber es hat gereicht. Der DSC hat das zweite Spiel gegen TS Volley Düdingen mit 3:1 gewonnen und ist damit ins Viertelfinale des europäischen CEV-Cups eingezogen. In dem trifft die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl im deutschen Duell auf Allianz Stuttgart - am 21. Februar in Dresden, eine Woche später im Schwabenland.

Alles schien am Mittwochabend vor 2531 Zuschauern in der Margon Arena in den erhofften Bahnen zu verlaufen, als die Gastgeberinnen die ersten drei Punkte des Spiels machten und wenig später 8:4 führten.

Doch nach dem 11:9 zeigten die Power Cats aus Düdingen ihre Krallen und sammelten sechs Zähler in Folge, wobei die DSC-Girls mit ungewohnt vielen Fehlern Aufbauhilfe leisteten. Zum Ende des ersten Durchgangs kämpften sich die Waibl-Schützlinge auf 21:22 heran und wehrten nach dem 21:24 zwei Satzbälle ab. Den dritten nutzte die sprunggewaltige Danielle Harbin zum 23:25.

Auch der zweite Akt ging für die Dresdnerinnen erst einmal nach hinten los - 2:5. Sie kamen nur schwer in die Gänge (8:7) und gaben eine 13:11-Führung sofort wieder aus der Hand - 13:14.

Erster Satz geht verloren: Aufschlagserie von Piia Korhonen bringt den DSC zurück

Der Jubel der Siegerinnen: Marrit Jasper (Nr. 8) verwandelte den Matchball.
Der Jubel der Siegerinnen: Marrit Jasper (Nr. 8) verwandelte den Matchball.

Erst eine Aufschlagserie von Piia Korhonen zum 20:15 zauberte bei Katharina Schwabe & Co. ein Lächeln in die Gesichter.

Das 25:20, der Satzausgleich, sorgte für ein kurzes Aufatmen. Mehr aber nicht. Denn im dritten Durchgang ging die Achterbahnfahrt (3:1; 7:11) unvermindert weiter.

Erst nach der zweiten technischen Auszeit (16:15) erkämpfte der DSC die Oberhand. Als Topscorerin Korhonen (15 Punkte) zum 25:18 zuschlug, war nicht nur der zweite Gewinnsatz, sondern auch der Einzug ins Viertelfinale in Sack und Tüten. Denn die Dresdnerinnen hatten das erste Duell in der Schweiz 3:0 gewonnen.

Der vierte Durchgang war nach einer 21:12-Führung nur noch Formsache - 25:22.

Fazit von Chefcoach Waibl: "Es war ein Arbeitssieg, die Leichtigkeit und das Explosive haben gefehlt. Wir haben an den Tagen zuvor allerdings auch hart trainiert. Aber wir haben gewonnen und stehen im Viertelfinale."


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