Trotz klarer DSC-Pleite: Coach Waibl sieht das Spiel "nicht so negativ"

Stuttgart - Die DSC-Schmetterlinge niedergeschlagen am Boden, jubelnde Stuttgarterinnen auf der anderen Seite des Netzes - das Bild hat sich nicht geändert.

Finstere Miene im Spiel, dennoch nicht unzufrieden nach dem Spiel: DSC-Trainer Alexander Waibl.
Finstere Miene im Spiel, dennoch nicht unzufrieden nach dem Spiel: DSC-Trainer Alexander Waibl.  © Tom Bloch

So sah es nach dem 0:3 (21:25, 25:27, 23:25)-Pokal-K.o. der Dresdnerinnen am 3. November und nun auch nach dem 0:3 (21:25, 21:25, 19:25) im Bundesliga-Topspiel im Schwabenland aus.

"Beide Mannschaften haben sich seit dem Pokalspiel enorm weiterentwickelt. Ich erwarte eine enge Partie", sagte DSC-Chefcoach Alex Waibl vor dem zweiten Duell. Ein Blick auf die Zahlen zeigt allerdings: Es ist nicht knapper, die Satzergebnisse sind jetzt sogar deutlicher geworden.

"Natürlich bin ich nicht happy. Aber ich bewerte das Spiel trotzdem nicht so negativ", erklärte Waibl auf der Rückfahrt im Telefonat mit TAG24. Große Probleme hatte der DSC über die gesamte Partie bei den Aufschlägen (insgesamt 31, dabei 5 Punkte) von Jana-Franziska Poll. Zudem besaß Stuttgart ein deutliches Plus auf der Diagonalposition dank Krystal Rivers (mit 17 Zählern die Topscorerin des Abends).

Im zweiten Durchgang führten die Dresdnerinnen über weite Strecken, "da haben wir das taktische Konzept gut umgesetzt". Waibl sieht seinen DSC "auf Augenhöhe, aber wir sind nicht in der Lage, die Leistung durchgängig abzurufen. Wir machen gegen Schwerin und Stuttgart Fehler, die wir sonst nicht machen. Das müssen wir analysieren".

Nikola Radosova (links) greift gegen den Doppelblock der Stuttgarterinnen an. Die Slowakin punktete zwar im Angriff, zeigte aber vor allem im zweiten Satz Schwächen in der Annahme.
Nikola Radosova (links) greift gegen den Doppelblock der Stuttgarterinnen an. Die Slowakin punktete zwar im Angriff, zeigte aber vor allem im zweiten Satz Schwächen in der Annahme.  © Tom Bloch

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