Dresdner SC kämpft sich gegen Suhl ins Pokal-Finale

Dresden - Lenka Dürr hüpfte wild auf der Stelle, Topscorerin Milica Kubura (18 Punkte) schloss Zuspielerin Brie King jubelnd in die Arme. Die Dresdner Schmetterlinge tanzten im Kreis, 2400 Zuschauer in der Margon Arena waren begeistert. Der DSC ist durch ein schwer erkämpftes 3:1 gegen den VfB Suhl ins Pokalfinale am 16. Februar in Mannheim eingezogen.

Kadie Rolfzen, hier im Angriff gegen Suhls Karis Elizabeth Watson, war mit 16 Zählern Dresdens zweitbeste Punktesammlerin.
Kadie Rolfzen, hier im Angriff gegen Suhls Karis Elizabeth Watson, war mit 16 Zählern Dresdens zweitbeste Punktesammlerin.  © Lutz Hentschel

In dem treffen die Schützlinge von Chefcoach Alex Waibl auf den deutschen Meister Allianz Stuttgart, der sich im zweiten Halbfinale mit 3:2 gegen Pokalverteidiger Schweriner SC durchsetzte.

Die Gastgeberinnen legten von Beginn an vor gegen einen VfB, der hartnäckig Widerstand leistete.

Video Challenge Mitte des ersten Satzes: Und die ergab einen Punkt für den DSC durch Brie King - keine Netzberührung. King & Co. legten sofort nach mit einem Block und einem Ass durch Lucija Mlinar - 16:11.

Jetzt wurde der Vorsprung deutlich. Camilla Weitzel schlug zum 21:13 zu. Ivana Mrdak brachte den zweiten Satzball zum 25:18 im gegnerischen Feld unter.

Im zweiten Durchgang gab es schon nach dem ersten Ballwechsel eine Video Challenge. Und die sorgte für die erste Führung der Gäste. Der DSC fand den Spielfaden nicht wieder. Nach dem 5:8 nahm Waibl eine Auszeit.

Die Dresdnerinnen glichen zum 12:12 aus und lagen wieder hinten - 14:18. Zweite Auszeit. In der durch Videobeweis und technische Probleme zerfahrenen Schlussphase ging Libera Lenka Dürr bei einem Rettungsversuch sogar über die Werbebande - es half nichts, 22:25!

Einzug ins Endspiel für den Dresdner SC nach 109 Minuten perfekt

Es ist geschafft, der DSC feiert den Einzug ins Pokalfinale. Lenka Dürr (im roten Trikot) breitet jubelnd die Arme aus.
Es ist geschafft, der DSC feiert den Einzug ins Pokalfinale. Lenka Dürr (im roten Trikot) breitet jubelnd die Arme aus.  © Lutz Hentschel

Die Gastgeberinnen starteten nervös in den dritten Satz (2:5), kämpften sich aber mit beherzten Aktionen insbesondere von Kadie Rolfzen und Lucija Mlinar resolut zurück in die Partie - 14:6.

Rolfzen war es auch, die zum 25:19 zuschlug.

Durch viele Fehler machten sich die Waibl-Schützlinge im vierten Akt lange selbst das Leben schwer (16:15), doch der zweite Matchball brachte durch einen Suhler Fehler das 25:21. Nach 109 Minuten war das Pokalfinale perfekt.

Lenka Dürr, einen Tag nach ihrem 29. Geburtstag als wertvollste Spielerin ausgezeichnet, atmete kurz durch: "Das Spiel mussten wir erst mal heimbringen. Im dritten Satz haben wir die Energie wieder hochgekriegt. Wir haben heute viel gekämpft. Ich freue mich auf das Finale in Mannheim."

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