Sensation! DSC zwingt den polnischen Giganten in die Knie

Laura Dijkema (Nr. 7) und Jennifer Cross (Nr. 12) blocken Carolina Costagrande.
Laura Dijkema (Nr. 7) und Jennifer Cross (Nr. 12) blocken Carolina Costagrande.

Von Steffen Grimm

Wroclaw - Die Hürde war nicht zu hoch. Der DSC hat auch sein drittes Auswärtsspiel in Folge gewonnen. Nach zwei 3:0-Siegen im Pokal beim VC Offenburg und in der Bundesliga in Hamburg kämpften die Dresdnerinnen gestern Abend in der Champions League Impel Wroclaw mit 3:2 nieder.

Es war ein begeisterndes, ein spannendes Duell, das den 2500 Zuschauern, darunter mehr als 50 Fans aus Elbflorenz, in der Halle „Orbita“ geboten wurde.

Die Dresdnerinnen zogen im ersten Satz nach dem 6:6 davon, diktierten das Geschehen, glänzten in Aufschlag, Annahme und Block - 25:17. Der klare Favorit Impel war total verunsichert.

Der Jubel beim DSC war nach dem Sieg riesengroß.
Der Jubel beim DSC war nach dem Sieg riesengroß.

Im zweiten Durchgang legten die Gastgeberinnen meist vor. Die Gäste glichen zum 23:23 aus, verloren aber noch 23:25. Im dritten Akt hatte der deutsche Meister einen 16:10-Vorsprung herausgespielt, zog aber noch mit 24:26 den Kürzeren.

Das zeigte Wirkung. Der DSC hatte im vierten Satz kurzzeitig einen Hänger (4:8), kämpfte sich aber zurück. Vor allem Louisa Lippmann punktete jetzt fleißig. Mit dem 25:21 wurde der Tiebreak erzwungen.

Und der war noch einmal megaspannend. Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl ging mit 8:6 in den Seitenwechsel, erhöhte auf 11:7. Doch beim 13:13 hatte Wroclaw den Ausgleich geschafft.

Louisa Lippmann sorgte für das 14:13 und ein polnischer Angriff ins Aus brachte die Entscheidung - 15:13. Danach tanzten die Dresdnerinnen, die in Michelle Bartsch (20 Punkte) ihre Topscorerin hatten, ausgelassen im Kreis.

„Ich hatte gehofft, dass wir Wroclaw ärgern können. Dass wir am Ende gewonnen haben, ist überragend, einfach wunderbar“, jubelte Chefcoach Alex Waibl.

Foto: Holger Schulze


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