Spitzenreiter! DSC siegt, Schwerin rutscht aus

Michelle Bartsch war mit 20 Punkten einmal mehr beste DSC-Spielerin.
Michelle Bartsch war mit 20 Punkten einmal mehr beste DSC-Spielerin.

Von Tina Hofmann

Berlin - Mit Ruhm haben sie sich nicht bekleckert, den Dreier jedoch klar eingefahren: Die DSC-Girls holten am am Sonnabend den 13. Saisonsieg.

Mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:22) setzte sich das Team von Trainer Alexander Waibl beim Köpenicker SC Berlin durch. Nach 81 Minuten brachte ein Annahmefehler des Gegners den Sieg.

Einen Tag nach der Geburt seines ersten Sohnes Mika Alexander dürfte es den Coach besonders gefreut haben, dass seine Mädels im dritten Durchgang einen 5:12-Rückstand noch drehten und am Ende den Arbeitstag so kurz wie möglich hielten.

Wie schon beim 3:1-Erfolg am Mittwoch gegen die Roten Raben Vilsbiburg bekam Angreiferin Michelle Bartsch die goldene MVP-Medaille für die wertvollste Spielerin.

Kathleen Slay und Kristina Mikhailenko durften am Ende jubeln.
Kathleen Slay und Kristina Mikhailenko durften am Ende jubeln.

Die US-amerikanische Außenangreiferin war mit 20 Punkten einmal mehr beste Scorerin der Partie. Sie und Gina Mancuso liefen von Beginn an auf, Lisa Izquierdo musste mit Knieproblemen passen.

Waibl startete mit Mareike Hindriksen und Louisa Lippmann in die Partie, die jedoch ab dem 18:21-Rückstand im ersten Durchgang ihren Platz für Laura Dijkema und Kristina Mikhailenko räumen mussten.

Mit Problemen in der Annahme und zahlreichen Angriffsfehlern machte es sich der Meister im ersten Satz unnötig schwer, beim 18:22 nahm Waibl die Auszeit. Köpenick hatte beim 22:24 dennoch zwei Satzbälle, die der DSC aber abwehrte und Kathleen Slay schließlich zur 1:0-Führung punktete.

Nach einem souveränen zweiten Spielabschnitt lief im dritten Satz plötzlich gar nichts mehr zusammen. Sieben Punkte Rückstand standen zwischenzeitlich auf der Anzeigetafel.

Die Leistung ließ zu diesem Zeitpunkt mächtig zu wünschen übrig. Nach der zweiten technischen Auszeit (12:16) besann sich der DSC aber wieder auf seine Stärken, packte das Kämpferherz aus und siegte am Ende noch klar.

Und am Ende gab es doppelt Grund zur Freude: Denn der Schweriner SC unterlag daheim überraschend mit 2:3 gegen Hamburg, damit ist der DSC eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen die Nordlichter Tabellenführer.

Fotos: Lutz Hentschel


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