Kommt etwa Mareen Apitz zum DSC zurück?

Kommt Mareen Apitz zum DSC zurück?
Kommt Mareen Apitz zum DSC zurück?

Von Steffen Grimm

Dresden - Kaum ist der Sekt auf den Trikots trocken, die Mannschaft in Vorbereitung auf das nächste Spiel, da steckt der frisch gebackene Pokalsieger schon mitten in den Personalplanungen.

Und dabei könnte sich eine echte Sensation anbahnen. Denn nach MOPO24-Informationen ist Mareen Apitz (28) an einer Rückkehr zu ihrem Ex-Verein interessiert. Die Nationalspielerin verteilte acht Jahre lang die Bälle beim DSC, war eine absolute Identifikationsfigur und Publikumsliebling.

Nach dem Meistertitel 2014 wechselte Mareen zum RC Cannes, mit dem sie französischer Meister wurde. Derzeit ist sie bei Azeryol Baku unter Vertrag und steht im Halbfinale des europäischen CEV-Cups.

Mareen Apitz war Identifikationsfigur und Publikumsliebling.
Mareen Apitz war Identifikationsfigur und Publikumsliebling.

Allerdings ist die 28-Jährige in Aserbaidschan nicht so recht glücklich. In der Liga gibt es nicht mal einen Spielplan, es läuft vieles recht chaotisch ab...

Der Kontakt zum DSC ist nie abgebrochen, in den vergangenen zwei Monaten war Apitz zwei Mal in der Halle. Unter anderem beim ersten Spiel von Nneka Onyejekwe im Januar, denn die Rumänin hat mit ihr gemeinsam vergangene Saison in Cannes gespielt.

Das Duo könnte also in der kommenden Spielzeit wieder gemeinsam für den DSC aufschlagen. Allerdings wohl nur, wenn eine Position im Zuspiel frei wird, denn bislang schickte Trainer Alexander Waibl noch nie eine verdienstvolle Spielerin, die für den Verein an Titeln beteiligt war, von sich aus weg.

Aktuell ist die Niederländerin Laura Dijkema die klare Nummer eins, dahinter verteilt Mareike Hindriksen die Bälle. Bei beiden läuft – wie bei fast allen – der Vertrag aus.

Top-Angreiferin Michelle Bartsch soll gehalten werden.
Top-Angreiferin Michelle Bartsch soll gehalten werden.

Auch bei Pokal-Matchwinnerin und Angreiferin Michelle Bartsch. „Der Pokalsieg ist wieder eine Weiterentwicklung für uns, der sorgt für den nächsten Schub“, jubelte Vereins-Chef Jörg Dittrich.

Und unterstrich: „Michelle ist eine tragende Säule für unseren sportlichen Erfolg.“

Es ist kein Geheimnis: Der deutsche Meister will die Amerikanerin, die seit 2014 für Dresden spielt, unbedingt halten. Erst recht nach dem Triumph von Mannheim forciert der DSC jetzt seine Kaderplanungen.

Und für die Pokalsieger-Mannschaft geht es am Mittwoch schon wieder in der Bundesliga weiter. Um 19 Uhr empfangen sie in der Margon Arena die VolleyStars Thüringen.

Gegen den Tabellenvorletzten und am Sonnabend in Aachen sollen unbedingt zwei Siege her, um als Spitzenreiter in die Play-offs zu gehen.

Allerdings weiß Trainer Alexander Waibl, dass es am Mittwoch schwer wird, den Schalter nach dem emotionalen Sieg am Sonntag umzulegen und die nötige Energie aufzubringen.

Doch die Fans freuen sich natürlich darauf, ihre Pokalheldinnen endlich in eigener Halle zu feiern und am Ende den nächsten Sieg zu bejubeln.

Fotos: Lutz Henstchel


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