3:0! Waibl freut sich über einen Auftakt nach Maß

Große Freude bei Myrthe Schoot und Nneka Onyejekwe.
Große Freude bei Myrthe Schoot und Nneka Onyejekwe.

Von Steffen Grimm

Dresden - Der DSC ist dem Finale wieder ein Stück näher. In der Halbfinale-Serie „best of three“ legten die Dresdnerinnen am Samstag vor 2815 Zuschauern in der heimischen Margon Arena gegen USC Münster einen 3:0-Sieg vor.

Beide Teams begannen stark im Aufschlag, aber zeigten Schwächen in der Annahme. So wurde aus der 5:1-Führung der Gastgeberinnen ein 5:6. Chefcoach Alex Waibl reagierte, brachte Lisa Izquierdo für Gina Mancuso. Die stabilisierte zwar die Annahme, konnte sich aber im Angriff kaum durchsetzen.

Nach dem 10:9 hatte der DSC stetig die Nase vorn, glänzte mehrfach mit schönen Blockaktionen. Und hatte nach dem 24:21 drei Satzbälle. Doch die wehrte Münster ab - 24:24.

Ein Schnellangriff von Nneka Onyejekwe und ein Ass von Michelle Bartsch sorgten dann aber für das umjubelte 26:24.

Kristina Mikhailenko vom DSC schmettert gegen Leonie Schwertmann.
Kristina Mikhailenko vom DSC schmettert gegen Leonie Schwertmann.

Im zweiten Durchgang lagen die Gastgeberinnen 0:1 zurück, machten anschließend allerdings Nägel mit Köpfen.

Mit viel Druck zogen sie auf 8:3 und 12:5 davon. In der Schlussphase wurde es jedoch erneut spannend. Diesmal wehrte Münster nach dem 24:19 gleich vier Dresdner Satzbälle ab, fabrizierte mit einem eigenen Fehler aber auch das 25:23.

Im dritten Akt konnten die Gäste dem vehement angreifenden Titelverteidiger nicht mehr viel entgegensetzen - 8:2, 16:6. Und diesmal war es auch am Ende - trotz nachlassender Konzentration - eine klare Angelegenheit. Louisa Lippmann blockte mit dem dritten Matchball zum 25:15.

Erfolgreichste Punktesammlerinnen beim Sieger waren Michelle Bartsch (17) und Kristina Mikhailenko (14). Zuspielerin Laura Dijkema erhielt die Goldmedaille als „Wertvollste Spielerin“.

DSC-Chefcoach Alex Waibl sagte: „Das war ein guter Start ins Halbfinale. Wir hatten letztlich die größere Durchschlagskraft. Unser Gegner hat aber auch nicht so gut gespielt, wie er es eigentlich kann.“

Fotos: Matthias Rietzschel


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