Dreht Louisa heute wieder zur Sensation auf?

Überzeugte vor fast einem Jahr in Istanbul. Am Mittwoch auch? Louisa Lippmann.
Überzeugte vor fast einem Jahr in Istanbul. Am Mittwoch auch? Louisa Lippmann.

Dresden/Istanbul - Louisa Lippmann (21) hat die Sensation von Istanbul noch bestens in Erinnerung. Es war am 18. Februar 2015, als der DSC beim haushohen Favoriten Fenerbahce mit 3:2 gewann.

Die 1,89 m große Diagonalangreiferin wurde im ersten Satz für Kristina Mikhailenko eingewechselt und sorgte mächtig für Furore. „Loui“ glänzte mit famosen 21 Punkten, darunter vier Blocks und ein Ass.

„Natürlich ist mir das in Erinnerung geblieben. Ich denke sehr oft daran, denn seit diesem Spiel weiß ich, dass ich eine solche Leistung abrufen kann“, sagt die Blondine.

Der DSC-Tross am Dienstag nach der Ankunft in Istanbul.
Der DSC-Tross am Dienstag nach der Ankunft in Istanbul.

Ihr DSC, der seinerzeit trotz des 3:2-Erfolgs in der Türkei ausgeschieden war, da er die erste Play-off-Partie daheim 0:3 verloren hatte, tritt am Mittwochabend erneut bei Fenerbahce an.

Weil die Dresdnerinnen in Pool E davon ausgehen müssen, dass Impel Wroclaw sein Heimspiel gegen Telekom Baku klar gewinnt, bräuchten sie erneut eine Sensation am Bosporus, um den Einzug in die Play-offs zu schaffen.

„Fenerbahce hat sich als Gruppen-Erster schon qualifiziert. Aber ich glaube nicht, dass sie uns etwas schenken oder weniger konzentriert spielen werden“, sagte Louisa Lippmann gestern nach dem ersten Training in Istanbul.

„Nach unserem 3:2 vor einem Jahr werden sie uns nicht unterschätzen. Im Gegenteil, die haben noch eine Rechnung mit uns offen“, weiß DSC-Chefcoach Alex Waibl.

Und ergänzt: „Wir dürfen nicht auf die Tabelle schauen. Wir müssen locker bleiben, versuchen, unseren besten Volleyball zu spielen und dann sehen, was machbar ist.“

Durch den dichten Istanbuler Verkehr ging es vom Flughafen zur Halle.
Durch den dichten Istanbuler Verkehr ging es vom Flughafen zur Halle.
Im Hinspiel im Oktober hatte der DSC in eigener Halle mit 1:3 das Nachsehen.
Im Hinspiel im Oktober hatte der DSC in eigener Halle mit 1:3 das Nachsehen.

Fotos: Lutz Hentschel; Verein


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