Fieber beim DSC! Waibl lag flach, seine Damen siegten

Weil Coach Alexander Waibl mit Fieber im Bett lag, musste Co-Trainer Michal Masek ran.
Weil Coach Alexander Waibl mit Fieber im Bett lag, musste Co-Trainer Michal Masek ran.

Von Steffen Grimm

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge waren drei Tage nach dem packenden Finale in Mannheim auch beim Ostderby gegen die VolleyStars Thüringen im Pokal(sieger)-Fieber.

Auf Chefcoach Alex Waibl traf das im wahrsten Sinne des Wortes zu. Mit 39 Grad Fieber machte er noch die Besprechung mit seinem Team, doch dann übergab er die Verantwortung an seinen Assistenten Michal Masek und fuhr heim, um sich ins Bett zu legen.

Masek, der vergangene Saison schon einmal beim Vorrunden-Sieg in Hamburg den Hut aufhatte, feierte nun auch eine erfolgreiche Heimpremiere als Chef. Die Dresdnerinnen gewannen gegen den Tabellen-Vorletzten aus Suhl vor 2863 Zuschauern mit 3:1.

Michal Masek (vorn) und Jennifer Cross konnten jubeln.
Michal Masek (vorn) und Jennifer Cross konnten jubeln.

Im ersten Akt wurde es nach einer 24:18-Führung noch eng, ehe die eingewechselte Katharina Schwabe den sechsten Satzball zum 25:23 verwandelte.

Wesentlich deutlicher war der zweite Durchgang - 25:17. Nachdem im dritten Satz (17:25) die Konzentration weg war, strafften sich die Gastgeberinnen im vierten noch einmal. Michelle Bartsch band mit ihrem Angriff zum 25:9 (!) den Sack zu.

Nach dem Derby war für Mannschaft und Fans Party angesagt. In der abgedunkelten Arena flimmerten über die Videowand noch einmal bewegende Bilder vom 3:2-Pokalfinalsieg gegen Stuttgart. Das sorgte bei den Beteiligten erneut für Gänsehaut.

Anschließend schrieben die DSC-Heldinnen auf druckfrischen Pokalsieger-Postern und -Shirts fleißig Autogramme. Die Fans standen Schlange.

Viele ließen sich mit der Trophäe und ihrer Lieblingsspielerin fotografieren. Wernesgrüner spendierte dazu 300 Liter Freibier.

Fotos: Matthias Rietschel


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