Das ist ein Hammer! Vierfaches DSC-Comeback im Nationalteam

Louisa Lippmann und Lisa Izquierdo (v.l.) stehen im vorläufigen Kader.
Louisa Lippmann und Lisa Izquierdo (v.l.) stehen im vorläufigen Kader.

Von Tina Hofmann

Dresden - Das ist eine kleine Volleyball-Sensation! Zuletzt gingen dem Dresdner SC die Nationalspielerinnen aus, doch jetzt geben gleich vier Frauen, die aktuell oder in der Vergangenheit für den Club spiel(t)en, ihr Comeback!

Die größte Überraschung ist dabei die Rückkehr von Mittelblockerin Christiane Fürst (30). Sie trat im Januar 2015 aus der Nationalmannschaft zurück, doch Interimstrainer Felix Koslowski konnte sie nun zu einer Rückkehr überreden.

„Ich habe mit Felix ein sehr gutes Gespräch geführt, in dem er mir seine Vorstellungen hinsichtlich der Vorbereitung und der Teilnahme bei diesem hochklassigen Turnier im Januar dargelegt hat. Es hat mir geholfen, meine Motivation zu bestätigen, der Mannschaft, den Mädels wie auch dem Staff um Felix, helfen zu wollen. Ich freue mich schon sehr darauf, alle wiederzusehen und uns gemeinsam bestmöglich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten”, so Fürst.

Denn die Spielerin, die 2007 mit dem DSC Meister wurde und dann nach Italien wechselte, mittlerweile bei Eczacibasi VitrA Istanbul spielt, steht im 22-köpfigen Aufgebot für die Olympia-Qualifikation im Januar in Ankara/Türkei.

Christiane Fürst hat ihren Rücktritt vom Rücktritt verkündet.
Christiane Fürst hat ihren Rücktritt vom Rücktritt verkündet.

Auch eine kleine Sensation ist die doppelte Rückkehr von DSC-Außenangreiferin Lisa Iqzuierdo und Diagonalangreiferin Louisa Lippmann.

Denn beide gaben dem Verband zuletzt einen Korb. Während Izquierdo aufgrund von gesundheitlichen Problemen noch vor dem Sommer absagte, stieg Lippmann während der laufenden "Sommer-Saison" aus.

Nun reisen beide am 25. Dezember nach Schwerin, um sich dort auf die europäische Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio im August 2016 vorzubereiten.

Auch eine Rückkehr gibt es für Mittelblockerin Corina Ssuschke-Voigt. Die 32-Jährige spielt seit ihrer Babypause bei DSC-Liga-Konkurrent Straubing und wurde ebenfalls eingeladen.

Mit der Angreiferin Heike Beier (feiert am Mittwoch ihren 32. Geburtstag/Lodz) und Zuspielerin Mareen Apitz (Aseryol Baku) stehen zwei weitere ehemalige DSC-Spielerinnen im Kader.

Damit weht nach einer kleiner Durststrecke nun also gleich wieder sechsfache Dresden-Power in der Auswahl. Man darf gespannt sein, wer es von ihnen dann tatsächlich in den finalen 14er Kader für die Quali schafft.

Der deutsche 22er Kader

Auch Corina Ssuschke-Voigt ist wieder dabei.
Auch Corina Ssuschke-Voigt ist wieder dabei.

Zuspiel: Mareen Apitz (Azeryol Baku/AZE), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Denise Hanke (Schweriner SC), Denise Imoudu (VT Aurubis Hamburg)

Außenangriff: Maren Brinker (Montichiari/ITA), Heike Beier (Lodz/POL), Jennifer Geerties (Schweriner SC), Lisa Izquierdo (Dresdner SC), Laura Weihenmaier (Ladies in Black Aachen), Jana-Franziska Poll (VT Aurubis Hamburg), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg)

Mittelblock: Christiane Fürst (Eczacibasi Istanbul/TUR), Corina Ssuschke-Voigt (NAWARO Straubing), Anja Brandt (Schweriner SC), Wiebke Silge (SC Potsdam), Berit Kauffeldt (Lokomotiv Baku/AZE), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden)

Diagonalangriff: Margareta Kozuch (Casalmaggiore/ITA), Louisa Lippmann (Dresdner SC)

Libero: Lenka Dürr (Wroclaw/POL), Lisa Thomsen (Allianz MTV Stuttgart), Janine Völker (Schweriner SC)

Ein Foto aus alten DSC-Tagen, das nun wieder aktuell wird: Heike Beier, Corina Ssuschke-Voigt und Mareen Apitz (v.l.) gemeinsam am Netz.
Ein Foto aus alten DSC-Tagen, das nun wieder aktuell wird: Heike Beier, Corina Ssuschke-Voigt und Mareen Apitz (v.l.) gemeinsam am Netz.

Fotos: Lutz Hentschel; Privat; Matthias Rietschel


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