Das tut weh! Bittere 2:3-Pleite für die DSC-Schmetterlinge

DSC-Trainer Alex Waibl war mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden.
DSC-Trainer Alex Waibl war mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden.  © Dietmar Albrecht

Schwerin - Titelverteidiger DSC hat den zweiten Fünf-Satz-Krimi innerhalb von vier Tagen verloren.

Die Niederlage am Sonntag tat extrem weh. Denn die Dresdnerinnen führten im Gipfeltreffen und Prestigeduell bei Spitzenreiter Schweriner SC bereits mit 2:0, um nach insgesamt 116 Minuten doch noch mit 2:3 geschlagen vom Feld zu gehen.

Vier Tage nach der Niederlage in Potsdam stellte DSC-Chefcoach Waibl seine Startformation um. Diesmal durfte Jocelynn Birks im Angriff ran, Myrthe Schoot auf der Liberoposition.

Die Gäste spielten in den ersten beiden Sätzen (25:17, 25:18) in allen Elementen nahezu perfekt, wobei Brittnee Cooper überragend im Block agierte.

„Danach haben wir jedoch angefangen, weniger Druck mit den Aufschlägen zu machen. Wir hätten aber locker 3:0 gewinnen können, wenn es am Ende des dritten Satzes in zwei Situationen nicht dumm gelaufen wäre. Im Tiebreak waren wir dann schlecht, bisschen wie in Potsdam“, analysierte DSC-Chefcoach Alex Waibl.

Bittere Niederlage trotz anfänglicher Führung: Die DSC-Mädels verlassen Schwerin mit einem schlechten Beigeschmack.
Bittere Niederlage trotz anfänglicher Führung: Die DSC-Mädels verlassen Schwerin mit einem schlechten Beigeschmack.  © Dietmar Albrecht

Dass sich die Partie ab dem dritten Akt drehte (22:25, 20:25, 8:15), lag aber auch an den Wechseln von Schwerins Trainer Felix Koslowski.

Der nahm seine Stars Denise Hanke und Maren Brinker vom Feld, brachte dafür Alexa Dannemiller und Ariel Gebhardt, die vor 1900 Zuschauern nachhaltig für Furore und die Entscheidung zugunsten des Spitzenreiters sorgten.

So konnte der SSC, der eine Woche zuvor das Pokalfinale gegen Stuttgart nach einer 2:0-Führung mit 2:3 verloren hatte, diesmal nach fünf Sätzen jubeln.

Die Schwerinerinnen um Ex-DSCerin Louisa Lippmann (mit 17 Punkten die Topscorerin) tanzten ausgelassen übers Parkett. Die Dresdnerinnen dagegen waren bitter enttäuscht.

Ihre Chancen auf Platz eins nach der Hauptrunde haben sie mit der Niederlage wohl endgültig verspielt.


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