Sieht so die neue DSC-Halle aus? Sponsoren setzen Impuls

Dresden - 3000 Zuschauer fasst derzeit die Margon Arena. Die Auslastung bei Heimspielen des DSC liegt bei 94 Prozent.

Sieht so die neue Halle aus?
Sieht so die neue Halle aus?  © Grafik S & P

Dazu muss das Dach dringend saniert werden. Stellt sich seit längeren die Frage: Kann die Sanierung nicht gleich mit einer Modernisierung verbunden werden?

Während Dresdens Sportbürgermeister Dr. Peter Lames (SPD) dies zwar schon laut gedacht hat, finanzierten zwei DSC-Sponsoren eine Machbarkeits-Studie und präsentierten sie am Mittwoch.

"Vor einem Vierteljahr haben wir uns erstmals hingesetzt. Kurz vor Weihnachten war ich damit am Tisch des Oberbürgermeisters Dirk Hilbert", erklärte Initiator Hubert Körner.

Die Studie erstellte Steffen Holland-Nell (Geschäftsführer S&P Sahlmann GmbH): "Der Plan sieht vor, das Hallendach abzunehmen. Den Grundkörper grundsätzlich so zu belassen. Die Arena um zehn Meter zu verbreitern und zu verlängern."

Durch zusätzliche Tribünen würde die Zuschauerkapazität von 3000 auf 4700 erhöht. Es könnten ein zeitgemäßer VIP-Raum und notwendige Funktionsräume entstehen.

"Es soll ein Impuls sein. Die Stadt muss jetzt sagen, was sie mit der Margon Arena vorhat", so Körner. Er wäre auch bereit, selbst finanzielle Mittel einzusetzen.

Im Dresdner Rathaus scheint man nicht abgeneigt. "Spannend sind die Überlegungen insofern, als dass hier ein Weg aufgezeigt wird, wie eine kostengünstige Kapazitätserweiterung der Margon Arena realisierbar wäre", so OB-Sprecher Kai Schulz.

"Im Moment prüft der zuständige Geschäftsbereich die Angaben. Sobald dies erfolgt ist, wird sich die Stadt mit den Beteiligten an einen Tisch setzen."

Da das Hallendach saniert werden muss, wäre ein Umbau sinnvoll. Die Studie schlägt diese Variante vor. Statt 3000 Zuschauer würden dann 4700 hineinpassen und etliche wichtige Funktionsräume. Eine Kostenschätzung gibt es noch nicht.
Da das Hallendach saniert werden muss, wäre ein Umbau sinnvoll. Die Studie schlägt diese Variante vor. Statt 3000 Zuschauer würden dann 4700 hineinpassen und etliche wichtige Funktionsräume. Eine Kostenschätzung gibt es noch nicht.  © Grafik S & P

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