Nach dem DSC-Sieg flogen die Fetzen!

Gina Mancuso (r.) hat für den DSC zugeschlagen, Straubings Alyssa Dibbern kommt im Block zu spät.
Gina Mancuso (r.) hat für den DSC zugeschlagen, Straubings Alyssa Dibbern kommt im Block zu spät.

Von Steffen Grimm

Straubing - Pflicht erfüllt, drei Punkte eingesackt: Meister DSC hat bei Aufsteiger Nawaro Straubing klar und deutlich mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:21) gewonnen und damit den 17. Bundesliga-Saisonsieg eingefahren. Hinterher redeten sich aber noch die Trainer die Köpfe heiß...

Mit Nawaro-Neuzugang Laura Weihenmaier (Rücken) und Dresdens Michelle Bartsch (Knieprobleme) fehlte auf beiden Seiten die Topscorerin. Die Gäste konnten das erwartungsgemäß leichter verschmerzen. Sie hatten im ersten Durchgang schnell das Geschehen im Griff, führten zu den technischen Auszeiten 8:4 und 16:10. Gina Mancuso nutzte den zweiten Satzball zum 25:18.

Der zweite Akt war auch nur bis zum 9:9 offen. Danach machten die Dresdnerinnen drei Punkte in Folge und ließen nichts mehr anbrennen. Ein Angriffsfehler von Nawaro brachte das 25:19.

Tempramentvoller Meinungsaustausch vorm Hallenmikro zwischen Nawaro-Trainer Guillermo Gallardo (l.) und DSC-Chefcoach Alex Waibl.
Tempramentvoller Meinungsaustausch vorm Hallenmikro zwischen Nawaro-Trainer Guillermo Gallardo (l.) und DSC-Chefcoach Alex Waibl.

Vor 912 Zuschauern in der Dreifachturnhalle mühte sich Straubing auch im dritten Satz redlich, aber letztlich erfolglos.

Ohne zu glänzen, brachte der Favorit das Spiel über die Runden. Ein Straubinger Fehler sorgte nach insgesamt 82 Minuten für die Entscheidung - 25:21.

Kristina Mikhailenko war beim 3:0-Sieg in Straubing mit 16 Punkten die Topscorerin. Libero Myrthe Schoot wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

Am Hallenmikro kam es dann zum Zoff zwischen den beiden Trainern Guillermo Gallardo und Alex Waibl. Nawaro wollte nach dem zweiten Satz eine 10-Minuten-Pause einlegen, doch Gästecoach Waibl lehnte das ab, weil sie nicht rechtzeitig beantragt worden war. Deshalb ging das Spiel gleich weiter. Dazu wurden hinterher recht emotional die Argumente ausgetauscht...

Fotos: Wolfgang Fehrmann


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