DSC lässt Schwerin in der "Margon Hölle" keine Chance

Gefährliche Aufschläge, gute Blocks und knallharte Angriffe: Beim DSC saß am Samstag alles.
Gefährliche Aufschläge, gute Blocks und knallharte Angriffe: Beim DSC saß am Samstag alles.

Dresden - Der DSC hat das Bundesliga-Gipfeltreffen gegen den Schweriner SC klar für sich entschieden. Drei Tage nach der 1:3-Niederlage in der Champions League gegen Impel Wroclaw setzten sich die Dresdnerinnen im zweiten Hammerspiel der Woche glatt mit 3:0 durch.

3000 Zuschauer in der ausverkauften "Margon Hölle" sahen über zwei Sätze einen Kampf auf Biegen und Brechen.

Die Gastgeberinnen legten dank einer angriffslustigen Gina Mancuso ein 5:2 vor, doch Schwerin glich zum 6:6 aus. Es entwickelte sich ein absolut enges Duell, beide Teams schlugen mit viel Risiko auf.

Nach dem 18:17 für den DSC nahm Gästetrainer Felix Koslowski eine Auszeit. Doch die half absolut nicht. Denn die Dresdnerinnen schmetterten und blockten sich zum 23:18. Trotzdem wurde es noch einmal eng.

Katie Slay findet die Lücke zwischen den Schwerinerinnen Marie Schölzel (l.) und Tabitha Love (r.).
Katie Slay findet die Lücke zwischen den Schwerinerinnen Marie Schölzel (l.) und Tabitha Love (r.).

Aber Nneka Onyejekwe knallte den zweiten Satzball zum 25:23 ins gegnerische Feld. Der gewonnene erste Satz gab dem DSC weiter Auftrieb.

Im zweiten Durchgang setzte sich der Titelverteidiger nach dem 4:4 auf 12:7 ab. Koslowski holte seine Damen abermals zur Auszeit vom Feld. Wenig später Timeout durch Alex Waibl auf der anderen Seite beim Stand von 12:10. Und die Spannung stieg weiter - 12:12.

In der Schlussphase schlug die eingewechselte Mareike Hinriksen ein Ass zum 22:19, Michelle Bartsch sorgte für das 25:20.

Die Dresdner Fans waren begeistert. Denn mit gefährlichen Aufschlägen, schönen Blockpunkten und knallharten Angriffen dominierte der DSC den dritten Akt nach Belieben (8:5, 16:8).

Die Waibl-Schützlinge waren jetzt im Rausch, die Gäste brachen total weg - 25:10. Nach 73 Minuten war der 3:0-Heimsieg perfekt, Michelle Bartsch mit 17 Punkten die Topscorerin. Laura Dijkema, als "Wertvollste Spielerin" mit der Goldmedaille ausgezeichnet, freute sich:

"Wir waren nach der Niederlage am Mittwoch super motiviert. Unser Trainer hat uns gut eingestellt. Wir haben viel Druck gemacht und eine gute Leistung gezeigt."

Die Freude über den klaren Sieg war groß - besonders nach der bitteren Niederlage in der Champions League drei Tage zuvor.
Die Freude über den klaren Sieg war groß - besonders nach der bitteren Niederlage in der Champions League drei Tage zuvor.

Fotos: Lutz Hentschel (3)


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