DSC-Girls marschieren ins Pokal-Halbfinale

Jennifer Cross (li.) und Gina Mancuso beim Blockversuch gegen Wiesbadens Delainey Aigner-Swesey.
Jennifer Cross (li.) und Gina Mancuso beim Blockversuch gegen Wiesbadens Delainey Aigner-Swesey.

Von Steffen Grimm

Wiesbaden - Rache ist süß! Und das Halbfinal-Los hätte auf alle Fälle schlechter ausfallen können ...

Der DSC hat drei Tage nach der 0:3-Heimpleite in der Bundesliga gegen den VC Wiesbaden eindrucksvoll Revanche genommen. Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl gewann beim VCW mit 3:1 und zog damit ins Halbfinale des DVV-Pokals ein.

Bei der Auslosung in Stuttgart bekam Losfee Christian Gentner, der Kapitän der Bundesliga-Fußballer des VfB, viel Beifall von den Zuschauern. Denn Allianz Stuttgart, das gerade den Schweriner SC mit 3:2 in die Knie gezwungen hatte, genießt auch in der Runde der letzten vier gegen den USC Münster Heimvorteil.

Doch auch der DSC kann sich nicht beschweren. Er empfängt am 2. Dezember in der Margon Arena die Ladies in Black Aachen, die sich mit 3:2 gegen Hamburg durchsetzten.

Der Siegertanz der DSC-Girls nach der eindrucksvollen Revanche.
Der Siegertanz der DSC-Girls nach der eindrucksvollen Revanche.

Der Sieg in Wiesbaden wurde besonders für Kapitän und Libero Myrthe Schoot erkämpft. Denn die Holländerin konnte nicht mit auflaufen, wird wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen fehlen.

„Das ist ein herber Verlust für uns. Jetzt müssen wir alle noch enger zusammenrücken“, sagte Meistertrainer Alex Waibl.

Am Mittwoch im Viertelfinale gelang das eindrucksvoll. Im ersten Satz drehten die Dresdnerinnen vor 1258 Zuschauern nach einem 17:20-Rückstand den Spieß zum 25:22 um.

Den zweiten Durchgang verloren sie knapp mit 24:26. Danach allerdings waren die Waibl-Schützlinge nicht mehr zu bremsen und zogen im dritten und vierten Akt jeweils mit 25:13 gnadenlos durch.

Erfolgreichste Punktesammlerinnen waren Michelle Bartsch (18) und Kristina Mikhailenko (17).

Fotos: Jan Hübner


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