3:0 gegen Baku! DSC feiert 2. Sieg und klettert auf Platz zwei

hinten: Kristina Mikhailenko und Katie Slay (Dresden) punkten gegen Ana Yilian Cleger Abel (Baku).
hinten: Kristina Mikhailenko und Katie Slay (Dresden) punkten gegen Ana Yilian Cleger Abel (Baku).

Von Steffen Grimm

Dresden - Der DSC hat im dritten Gruppenspiel der Champions League den zweiten Sieg eingefahren. Das 3:0 (25:16, 25:21, 26:24) gegen Telekom Baku brachte drei fette Punkte und Platz zwei hinter Favorit Fenerbahce Istanbul.

Wolfgang Söllner, Präsident des Sächsischen Volleyball-Verbandes und des Gesamtvereins DSC, freute sich an seinem 57. Geburtstag: „3:0, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Es hat großen Spaß gemacht. Mir hat gefallen, wie sich die Mannschaft zurückgekämpft hat, wenn es nicht so gut lief.“

Schon der erste Ballwechsel zeigte, dass sich die Dresdnerinnen viel vorgenommen hatten: Aufschlag Baku, perfekte Annahme Gina Mancuso, exaktes Zuspiel von Laura Dijkema und erfolgreicher Angriff von Kathleen Slay - 1:0. Das Team von Coach Alex Waibl dominierte von Beginn an, hatte beim 16:11 bereits ein deutliches Polster. Der zweite Satzball brachte das 25:16.

Zweiter Akt und erst mal ein ganz anderes Spiel. Der deutsche Meister wurde vom Tabellenführer der aserbaidschanischen Liga abgeblockt - 6:10. Alex Waibl wechselte, der DSC kämpfte sich zurück - 14:14. Mit dem 17:16 hatten sich die Gastgeberinnen die Führung geholt.

In der Schlussphase waren sie nicht mehr zu bremsen - 25:21.

Jubel beim DSC, Dresdner SC gegen Telekom Baku.
Jubel beim DSC, Dresdner SC gegen Telekom Baku.

Im dritten Durchgang atmeten die 3000 Fans in der Margon Arena tief durch, als ihre Lieblinge 20:22 in Rückstand gerieten. Aber der DSC drehte den Spieß zum 26:24 um. Nach 83 Minuten war das umjubelte 3:0 perfekt. Michelle Bartsch war mit 21 Punkten einmal mehr die überragende Topscorerin.

Stichwort Libero - Lisa Stock glänzte mehrfach in der Abwehr und freute sich: „Ich möchte Myrthe Schoot so gut wie möglich vertreten.Ich denke, ich habe heute gezeigt, dass ich das kann.“

Die am Knie operierte Schoot gab ihr Wissen als Co-Kommentatorin des MDR weiter. Und die am Montag als Neuverpflichtung eingeflogene Valerie Courtois beklatschte den Sieg als aufmerksame Auswechselspielerin. Die Belgierin kam noch nicht zu ihrem Debüt im DSC-Dress.

Fotos: Lutz Hentschel


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