DSC jubelt nach Start-Problemen gegen Straubing

Katie Slay (re.,DSC) punktet gegen Mira Heimrich.
Katie Slay (re.,DSC) punktet gegen Mira Heimrich.

Von Steffen Grimm

Dresden - Der DSC hat die Heimaufgabe gegen Bundesliga-Aufsteiger Nawaro Straubing in nur 74 Minuten mit einem glatten 3:0-Sieg gelöst.

Im ersten Satz offenbarte der Titelverteidiger aber große Probleme. Bis zum 10:10 hatten die Dresdnerinnen bereits fünf Aufschläge ins Netz oder ins Aus bugsiert.

Ihnen unterliefen insgesamt zu viele Fehler. Als Ex-DSCerin Corina Ssuschke-Voigt bei der Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte ein Ass ins Dresdner Feld setzte, hieß es 13:15, wenig später 15:18.

Für die Wende sorgte Katharina Schwabe, die beim Stand von 19:21 eingewechselt wurde. Mit ihren Aufschlägen setzte sie die Gäste so unter Druck, dass die nun nicht mehr zu gefährlichen Angriffen kamen.

Corina Ssuschke-Voigt (9) und Alyssa Rene Dibbern versuchen einen Ball von Gina Mancuso zu blocken.
Corina Ssuschke-Voigt (9) und Alyssa Rene Dibbern versuchen einen Ball von Gina Mancuso zu blocken.

Dafür schlugen die Gastgeberinnen knallhart zu. Gina Mancuso verwandelte den ersten Satzball zum 25:21.

Der zweite Akt war nur bis zum 9:9 umkämpft, danach setzte sich der DSC auf 16:10 ab. Damit war der Meister vor 2768 Zuschauern endgültig auf der Siegerstraße.

Jennifer Cross machte das 25:14. Und auch im dritten Durchgang hatten die Schützlinge von Alex Waibl nicht übermäßig viel Mühe. Die überragende Topscorerin Michelle Bartsch (21 Punkte) band mit dem 25:17 den Sack zum 3:0-Sieg zu.

„Wir haben im ersten Satz vor allem im Aufschlag zu viele Fehler gemacht und damit nie unseren Rhythmus gefunden. Letztlich haben wir dem Gegner mit unserer Block-Feld-Abwehr den Zahn gezogen. Es war kein glänzender Sieg, aber ein wichtiges 3:0“, fasste Chefcoach Alex Waibl zusammen.

Corina Ssuschke-Voigt meinte aus Straubinger Sicht: „Wir haben super angefangen, konnten den ersten Satz aber nicht zumachen. Der DSC war gut auf mich eingestellt. Ich kam leider nicht wie erhofft zum Zug.“

Nach einigen Startschwierigkeiten konnten die DSC-Mädels jubeln.
Nach einigen Startschwierigkeiten konnten die DSC-Mädels jubeln.

Fotos: Lutz Hentschel (3)


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