Dresdner SC fightet sich mit 3:1-Sieg über Potsdam ins Pokal-Halbfinale

Die Dresdnerin Mareen Apitz wurde zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt.
Die Dresdnerin Mareen Apitz wurde zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die Revanche ist gelungen. Nach der 2:3-Auswärtsniederlage zum Bundesliga-Auftakt haben die DSC-Schmetterlinge den SC Potsdam im DVV-Pokal aus dem Rennen geworfen. Die Dresdnerinnen gewannen im Viertelfinale daheim vor 2200 Zuschauern mit 3:1.

Die Gastgeberinnen führten im ersten Satz (25:22) durchweg, überzeugen oder gar glänzen konnten sie allerdings nicht. Nur gut, dass von den Gästen nicht viel kam. Der DSC hatte im Angriff seine liebe Mühe und Not - einzige Ausnahme: Piia Korhonen. Die Finnin machte im ersten Durchgang zehn Punkte, verwandelte auch den zweiten Satzball.

In Runde zwei konnte sich Korhonen zurückhalten, jetzt schlugen die Dresdner Außenangreiferinnen Eva Hodanova und Katharina Schwabe zu. Die Schützlinge von Chefcoach Alex Waibl drehten einen 7:8-Rückstand zum 16:12. Als Barbara Wezorke einen Knallbonbon zündete, hieß es 22:15. Am Ende waren aber vier Satzbälle notwendig, bevor mit dem 25:19 die Seiten gewechselt werden konnten.

Eine tolle Rettungsaktion von Zuspielerin Mareen Apitz brachte den DSC im dritten Durchgang wieder auf Touren. Nach einem 0:2-Rückstand setzten sich Korhonen & Co. auf 10:5 ab. Doch wie gewonnen, so zerronnen - 14:18! Die späte Einwechslung von Marrit Jasper brachte keine Wende mehr - 21:25.

Nur gut: Anders als in Potsdam, ließen die DSC-Schmetterlinge diesmal nichts mehr anbrennen. Über 8:6 und 16:8 zogen sie zum 25:16 im vierten Satz durch. Ein Blockpunkt machte nach insgesamt 106 Minuten den 3:1-Erfolg und damit den Einzug ins Pokal-Halbfinale perfekt.

Piia Korhonen war mit 22 Punkten die Topscorerin gegen Potsdam, Mareen Apitz wurde als „Wertvollste Spielerin“ ausgezeichnet.


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