Dresdner SC verliert Ost-Klassiker, doch der Trainer lobt

Dresden - Die Durststrecke hält an. Die DSC-Schmetterlinge haben gegen den Schweriner SC die siebente Pflichtspielniederlage in Folge kassiert. Vor 3000 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Margon Arena hieß es am Mittwochabend 0:3 (20:25, 21:25, 22:25).

DSC-Topscorerin Milica Kubura (M.) spielte den Ball vor den Schwerinerinnen Beta Dumancic und Britt Bongaerts übers Netz.
DSC-Topscorerin Milica Kubura (M.) spielte den Ball vor den Schwerinerinnen Beta Dumancic und Britt Bongaerts übers Netz.  © Matthias Rietschel

Der erste Satz war lange eine ganz enge Kiste. Der DSC legte ein 5:3 vor, nach dem 6:6 gingen die Gäste in Führung - mit einem, maximal zwei Punkten. Kadie Rolfzen glich nach spektakulärem Ballwechsel zum 12:12 aus.

Camilla Weitzel sorgte mit einem schönen Aufschlag für das 18:17. Danach war allerdings Schwerin am Drücker und drehte den Spieß zum 18:22 um. Als Lucija Mlinar ihren Aufschlag ins Aus setzte, hieß es 20:25.

"Jaaa", freute sich Mareen von Römer als Co-Kommentatorin von Sport1, als ihr DSC nach einem Fehlstart in den zweiten Akt (2:5) durch Brie King zum 7:7 ausgleichen konnte.

Und "super gemacht" jubelte die Zuspielerin, die nach einer Lungenentzündung gerade erst wieder ins Training eingestiegen ist, als Milica Kubura zum 15:15 einhämmerte. Doch dann kippte auch der zweite Satz - 19:23, 21:25. Schwerin war konsequenter. "Am Ende sind es Kleinigkeiten. Wir nutzen unsere Chancen nicht", fasste von Römer zusammen.

Niederlage im Ost-Klassiker - das war Laura de Zwart enttäuscht.
Niederlage im Ost-Klassiker - das war Laura de Zwart enttäuscht.  © Matthias Rietschel

Chefcoach Alex Waibl musste im dritten Durchgang schnell eine Auszeit nehmen.

Er forderte nach dem 0:4 Mut von seinen Schützlingen ein.

Den sahen die Fans bei Angriffen von Topscorerin Kubura (15 Punkte) und Mlinar zum 4:6 bzw. 5:7. Die Dresdnerinnen kämpften, liefen aber permanent einem Rückstand hinterher.

Waibl nahm bei 7:11 die zweite Auszeit, wechselte. Der DSC verkürzte nach dem 7:15 auf 10:15 und sogar auf 21:22, doch die Gäste ließen sich nicht aus der Bahn werfen. Schwerin verwandelte nach insgesamt 80 Minuten den zweiten Matchball zum 22:25.

Waibl erklärte danach: "Ich hätte natürlich gern ein engeres Ergebnis gehabt, aber ich kann nicht sagen, dass ich unzufrieden bin. Wir haben viele Sachen sehr, sehr gut gemacht. Schwerin hat heute die bisher beste Saisonleistung gezeigt."

Mehr zum Thema DSC Damen Volleyball:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0