Von wegen alle nur am Schwänzen! Schüler-Demos im Norden auch am Karfreitag

Hamburg/Kiel - Die Bewegung "Fridays for Future" hat auch am Karfreitag keine Pause gemacht.

Klimaaktivisten halten auf dem Lessing-Denkmal am Gänsemarkt Transparente unter anderem mit der Aufschrift: "Grüne Wende sonst Ende" und "Enkeltauglich muss die Zukunft sein" hoch.
Klimaaktivisten halten auf dem Lessing-Denkmal am Gänsemarkt Transparente unter anderem mit der Aufschrift: "Grüne Wende sonst Ende" und "Enkeltauglich muss die Zukunft sein" hoch.  © DPA

In der Hamburger Innenstadt demonstrierten am Mittag mehr als 300 Schüler und Studenten für einen besseren Klimaschutz, wie die Polizei mitteilte. In Kiel gingen bereits am Morgen rund 40 Schüler auf die Straße.

Seit Wochen lassen junge Menschen jeden Freitag den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

Die "Fridays for Future"-Aktivisten fordern unter anderem die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Vorbild der Jugendlichen ist die Schwedin Greta Thunberg, die am 1. März in Hamburg zu Besuch war.

Thunberg demonstrierte am Karfreitag indes gemeinsam mit Tausenden Menschen in Rom für mehr Klimaschutz. Die Jugendliche ist seit Mittwoch in der italienischen Hauptstadt, wo sie auch kurz mit Papst Franziskus zusammengetroffen war (TAG24 berichtete).

"Wir werden unseren Kampf für unsere Zukunft fortsetzen", versprach die 16-Jährige am heutigen Freitag auf der zentralen Piazza del Popolo, wo sie von der Menge mit Jubel begrüßt wurde. Italien sprach von rund 25.000 Teilnehmern, die sich an der Versammlung für mehr Klimaschutz beteiligten.

"Mit Greta retten wir den Planeten", skandierten die Teilnehmer. Junge Leute, aber auch Erwachsene, forderten in Rom mit Nachdruck einen besseren Schutz des Planeten und prangerten auf ihren Plakaten die Erderwärmung an.


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