Rätsel um tote Taucherin im Cospudener See

An dieser Stelle (Kreuz) starteten Mutter und Sohn ihren Tauchgang, kurz darauf verunglückte die Frau unweit des Ufers.
An dieser Stelle (Kreuz) starteten Mutter und Sohn ihren Tauchgang, kurz darauf verunglückte die Frau unweit des Ufers.  © DPA

Leipzig - Furchtbare Taucher-Tragödie am Cospudener See: Bei ihrem ersten Kaltwasser-Tauchgang ist eine Frau aus Mittelsachsen ums Leben gekommen. Die 48-Jährige war mit ihrem Sohn (15) einer anderen Tauchgruppe gefolgt (TAG24 berichtete).

Es war kurz nach 11.30 Uhr, als Franka K. mit ihrem Sohn am Cospudener Ostufer zu einem Tauchgang aufbrach. Zuvor hatten sich beide bei der örtlichen Tauchschule in das Revier einweisen lassen.

„Die hatten bisher nur in warmen Gebieten getaucht und im Kaltwasser keine Erfahrungen“, sagte Tauchschul-Besitzer Lutz Kamski (57) der Morgenpost. Er habe die Fremdtaucher noch ermahnt, es vorsichtig angehen zu lassen.

Mutter und Sohn tauchten danach einer anderen Gruppe hinterher. Nach einigen Blickkontakten verschwand Franka K. plötzlich aus dem Sichtfeld der anderen. Kurz darauf sahen Taucher die Frau reglos an der Wasseroberfläche treiben.

„Wir haben sie an Land gebracht und erfolgreich reanimiert“, erzählt Kamski. Mit dem Rettungswagen wurde Franka K. danach in die Uniklinik gebracht. Dort verstarb die Taucherin jedoch.

Die Todesursache ist bislang unklar - eine Obduktion soll Gewissheit bringen. Laut Tauchcomputer war Franka K. nur in etwa 2,80 Meter Tiefe, als sich das Unglück ereignete. Kamski: „Dieser Unfall ist uns allen ein Rätsel.“

Verunglückte beim Tauchen tödlich: Franka K. aus Flöha.
Verunglückte beim Tauchen tödlich: Franka K. aus Flöha.  © S. Gleisberg

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