Was tun mit den Wölfen? Bundesländer suchen Rat bei den Sachsen





Wölfe - weil sich die Tiere in Deutschland immer mehr ausbreiten, kooperieren 
die Länder.
Wölfe - weil sich die Tiere in Deutschland immer mehr ausbreiten, kooperieren die Länder.

Dresden - Gleich drei Bundesländer machen sich sächsische Erfahrungen zum Thema Wolf zunutze.

So hat das Land Brandenburg erstmals zwei Stellen „Wolfsbeauftragte“ ausgeschrieben. „Sie werden direkt beim Ministerium angesiedelt sein“, so ein Sprecher von Umweltminister Jörg Vogelsänger (52, SPD).

Damit folgt man Sachsen, wo es seit 2004 in Rietschen/Lausitz das Kontaktbüro Wölfe gibt - eingerichtet vom Umweltministerium und dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis.

„Mit dem Wolfsbüro in Sachsen gibt es seit Jahren einen regelmäßigen und intensiven Informationsaustausch“, heißt es weiter aus Potsdam. Ebenso an Sachsen wie die Brandenburger orientiert sich gerade Sachsen-Anhalt.

Bereits gelernt haben die Bayern. Denn: „Zuletzt wurden auch in Bayern immer wieder Wölfe gesichtet“, so Markus Peters vom Bauernverband.

Daher sei man im Austausch mit sächsischen Betroffenen, wenn es um gerissene Tiere geht.

Schon gibt zwei harte Erkenntnisse, die sich von Sachsen unterscheiden. Nummer eins: „Weidehaltung - oder den Wolf.“ Nummer zwei: „So ein Wolfsbüro wäre für uns nichts.“


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