Vor Kita: Polizei hält Jungen (3) an, der Grund ist anders als erwartet

Berlin - Da hat sich das tägliche frühe Aufstehen wohl gelohnt. Jeden Morgen wird der dreijährige Maxim in Neustrelitz von seinem Vater gegen 6.15 Uhr zur Kita gebracht. Während sein Papa mit dem Fahrrad fährt, nutzt sein Nachwuchs ein Laufrad.

Maxim zeigt mit seinen Eltern seinen Polizeiteddy.
Maxim zeigt mit seinen Eltern seinen Polizeiteddy.  © Polizeiinspektion Neubrandenburg

Das auffällige Duo ist auch der Polizei nicht verborgen geblieben. Vor allem das vorschriftsmäßige Verhalten mit Helm und ausreichender Beleuchtung hat Eindruck hinterlassen.

Nachdem ein Polizist Vater und Sohn ein paar Tage am frühen Morgen beobachten konnte, war klar: Das soll belohnt werden, "da er mit seinen noch jungen drei Jahren ein tolles Vorbild für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Der Lohn: Maxim durfte sich ins Polizeiauto setzen, inklusive Blaulicht einschalten. Zudem erhielt er einen Polizeiteddy. Die Freude über die Überraschung hielt sich zu Beginn allerdings in Grenzen.

Dass die Beamten und Fotografen plötzlich vor der Kita waren, war dem kleinen Jungen nicht geheuer. Er versteckte sich am Bein von seinem Vater.

Erst nach und nach taute der Dreijährige auf, erst recht als er in der Kita den Teddy bekam. Stolz zeigte er den anderen Kindern sein Geschenk. Auch für die Polizei könnte sich der Einsatz gelohnt haben. Maxim möchte später nämlich entweder Arzt oder Polizist werden.

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