Neue Aufnahmen zeigen: So emotional waren die letzten Tage von Jens Büchner

Mallorca - Diese Sendung ist nichts für schwache Nerven. VOX zeigt nun die Folge "Goodbye Deutschland - Viva Mallorca", in der die letzten Tage von Jens Büchner (49) dokumentiert werden. Auch die Zeit nach dem traurigen Tod wird gezeigt. Nichts für schwache Nerven.

Jens Büchner verstarb Mitte November 2018 im Alter von 49 Jahren
Jens Büchner verstarb Mitte November 2018 im Alter von 49 Jahren  © Chris Emil Janßen / imago

Er war so beliebt bei seinen Zuschauern, weil er eben kein aalglatter TV-Star war. Er war authentisch, liebevoll, lustig, mutig, immer optimistisch und voller Power. Er stand zu seinen Fehlern und hatte das Herz am rechten Fleck.

Seit 2011 verfolgten die Zuschauer der VOX-Doku-Soap "Malle-Jens" bei seiner Auswanderung.

Mitte November letzten Jahres verstarb der aus Sachsen stammende Entertainer und Publikumsliebling völlig überraschend an Krebs. Da die Krankheit erst im Endstadium erkannt wurde, kam jede Hilfe zu spät. Ein TV-Team von "Goodbye Deutschland" begleitete die Familie um Jens in den letzten Wochen und auch nach dem Tod. Die Folge wird am Montag ausgestrahlt.

Im Oktober 2018 fühlte sich Jens Büchner bereits schlapp. Außerdem plagten ihn Schmerzen. Bei letzten Auftritten wirkte er blass. Trotzdem gab er alles, nahm am Ballermann für seine Fans die letzten Kräfte zusammen.

Im Krankenhaus dann die Diagnose: Tumor in der Lunge. Auch in Knochen wurden Metastasen nachgewiesen. Kurz darauf dann auch im Kopf. Die Krankheit war schon zu weit fortgeschritten um noch etwas dagegen tun zu können. "Wir reden nicht mehr von Monaten, sondern von Wochen oder Tagen", sagten die Ärzte zu Daniela (41), seiner Frau.

Jens Büchner im Megapark auf Mallorca.
Jens Büchner im Megapark auf Mallorca.  © Imago

Das Kamerateam darf in den letzten Tagen nicht mehr zu Jens. Aber man hört ihn in der Sendung sprechen. Durch die Tür im Krankenhaus, als er Familienbesuch bekommt. "Das ist aber schön", sagt seine gebrechliche Stimme.

Auch zu sehen in der Sendung: wie Daniela die Urne von ihrem Jens zeigt. Sie steht im Wohnzimmer. "Hier bekommt er alles mit", sagt Daniela.

Besonders berührend ist, wie die Familie mit dem schrecklichen Verlust umgeht. Daniela versucht nach außen stark zu sein, obwohl es in ihr ganz anders aussieht. „Ich will nur in mein Bett, meine Bettdecke über den Kopf ziehen, nichts sehen, nichts hören. Aber ich will auch für die Zwillinge und für die Großen, dass alles so normal wie möglich ist. Aber das strengt sehr an. Denn es ist nichts mehr normal."

Daniela zeigt in der Sendung ein Foto von Jens, dass drei Tage vor seinem Tod entstanden ist. Es zeigt nur noch einen Schatten seiner selbst. Als der große Sohn von Daniela, Volkan (16), ihn besuchen kommt, nimmt ihn das sehr mit. "Ich hatte Angst, dass ich ihn dort zuletzt sehe und das ist ja dann passiert." Schwester Jada (14) sagt: "Es war halt nicht mehr Jens."

Daniela brachte Jolina (19), Volkan (16) und Jada (14) in die Ehe. Die Zwillinge Diego und Jenna (2) bekam das Paar zusammen auf Mallorca. "Goodbye Deutschland"-Zuschauer waren dabei.

Die Hochzeit auf Mallorca.
Die Hochzeit auf Mallorca.  © Archiv

Nach dem Tod dann die tiefe Trauer. Oft rufe Daniela noch nach ihrem Mann. Oder sie öffnet Whatsapp um ihm zu schreiben, wie sie erzählt. "Aber es kommt ja nichts zurück."

Die Sendung zeigt, wie es weiter geht mit Büchners Cafe "Faneteria" auf Mallorca. Daniela entscheidet sich für die Insel, will vorerst nicht zurück nach Deutschland. Schließlich hätte man hier als Familie "das größte Glück gefunden" und "das größte Unglück kennengelernt", so Daniela. Ein Umzug zurück steht nicht an.

Eines, so erzählt es Daniela in der Sendung, mag sie nicht: nämlich Witwe genannt werden. "Ich bin keine Witwe, ich bin immer noch verheiratet." Jens lebt doch in den Zwillingen weiter. "Ein Stück von ihm ist noch da und wird immer da sein", so Danni.

Die Sendung "Goodbye Deutschland - Viva Mallorca" kommt am Montag, 11. März, 20:15 Uhr auf VOX.

Hier sieht man schon, wie die Krankheit an ihm nagt. Nur er wusste es noch nicht.
Hier sieht man schon, wie die Krankheit an ihm nagt. Nur er wusste es noch nicht.  © Imago

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