Wacken-Festival wird evakuiert! Besucher verlassen Gelände

Wacken - Wegen Unwetters ist das Gelände des "Wacken Open Air" am Mittwochabend teilweise geräumt worden.

Wegen der Unwetterwarnung verlassen Wacken-Besucher den Bereich vor der Bühne.
Wegen der Unwetterwarnung verlassen Wacken-Besucher den Bereich vor der Bühne.  © dpa/Axel Heimken

Im Wackinger Village und im Bereich vor einer Bühne wurden die Fans aufgefordert, das Gelände zu verlassen und in den Fahrzeugen Schutz zu suchen, wie die Polizei mitteilte.

Diese beiden Bereiche waren für die Besucher bereits zugänglich, das übrige Gelände wird am Donnerstag eröffnet.

Betroffen war auch der Auftritt der "Wacken Firefighters".

Die Show der örtlichen Feuerwehrkapelle gilt als inoffizieller Auftakt des Festivals.

Sie wurde nach dem dritten Lied abgebrochen.

Eine offizielle Unwetterwarnung gab es zunächst nicht.

Der Campingplatz war nicht betroffen.

Update, 18.49 Uhr

Das Unwetter ist offenbar an dem Festival-Gelände vorbeigezogen. Das melden die Veranstalter.

In Kürze soll das Programm fortgesetzt werden.

Konzerte und Aktivitäten verschieben sich etwa eine Stunde nach hinten.

Update, 19.54 Uhr

Wacken-Besucher sitzen beim Auftritt der Feuerwehrkapelle an Biertischen. Wenig später musste der Platz geräumt werden.
Wacken-Besucher sitzen beim Auftritt der Feuerwehrkapelle an Biertischen. Wenig später musste der Platz geräumt werden.

Auf dem Gelände waren nur Ausläufer des Gewitters kurz zu spüren. Als die durchgezogen waren, durften die Besucher wieder rauf.

Der unterbrochene Auftritt der "Wacken Firefighters" soll wiederholt werden, hieß es.

Das Gros der Fans war am Mittwoch schon auf dem Gelände eingetroffen. Knapp 70 Prozent der Campingplätze seien belegt, teilte die Polizei mit.

Zusätzlich kamen am Morgen rund 800 Fans mit dem "Metal Train" in Itzehoe (Kreis Steinburg) an. Der Sonderzug mit Schlaf- und Barwagen sowie DJ-Programm war am Dienstagabend in München losgefahren und machte unter anderem in Frankfurt und Köln Halt.

Zwei Personen mussten nach Angaben der Bundespolizei wegen schlechten Benehmens aus dem Zug geholt werden, ansonsten sei alles friedlich verlaufen.

Mit einstündiger Verspätung ging es für die Metalheads danach per Shuttle zum Festivalgelände. Verspätung und die frühe Uhrzeit taten der Stimmung keinen Abbruch: Der Schlachtruf "Wackeeen" schallte von nah und fern.

Zur 30. Auflage des Festivals werden rund 75.000 Besucher und 200 Bands erwartet, die Tickets sind seit knapp einem Jahr ausverkauft.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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