Wacker Nordhausen: So geht es für den Pleite-Verein nach Scholz-Abgang weiter

Nordhausen - Für Wacker Nordhausen kam in den vergangenen Tagen ein Paukenschlag nach dem anderen. Nun gibt es endlich gute Nachrichten.

Heiko Scholz verließ Nordhausen in Richtung Dresden.
Heiko Scholz verließ Nordhausen in Richtung Dresden.

Nachdem bekannt geworden war, dass der Verein seinen Spielern und Trainern schon seit zwei Monaten kein Gehalt mehr gezahlt hatte und Schulden von fast zehn Millionen Euro zu buche stehen, hatte am Dienstag dann auch noch Cheftrainer Heiko Scholz den Viertligisten in Richtung zweite Bundesliga verlassen.

Scholz heuerte als Interimstrainer bei Dynamo Dresden an, ließ Nordhausen damit in der schwierigen Situation zurück. Doch wie der Verein nun mitteilt, wurde eine Lösung gefunden - und zwar gleich im Doppelpack.

Denn so werden vorerst Tino Berbig und Matthias Peßolat gemeinsam das Training der 1. Mannschaft übernehmen. Beide waren bereits im Herbst 2018 als Trainerteam tätig.

"Wir wünschen Heiko Scholz bei seinen neuen Aufgaben alles Gute und wollten ihm dabei natürlich auch keine Steine in den Weg legen. Mit Tino Berbig und Matthias Peßolat haben wir zwei Trainer an der Spitze des Teams, die vorerst für die sportlichen Aufgaben verantwortlich sind", so Vize-Präsident Hans-Joachim Junker.

Während für die sportlichen Aufgaben eine schnelle Lösung gefunden wurde, muss sich der Verein aber weiter um eine Lösung für die großen Geldprobleme kümmern.

Titelfoto: DPA

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