"Dramatische Situation": Wacker Nordhausen droht Insolvenz

Nordhausen - Die Situation bei Fußball-Regionalligist FSV Wacker Nordhausen wird immer bedrohlicher. Wie Vizepräsident Hans-Joachim Junker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte, droht der Spielbetriebs GmbH die Zahlungsunfähigkeit.

Heiko Scholz verließ Nordhausen in Richtung Dresden.
Heiko Scholz verließ Nordhausen in Richtung Dresden.

"Wir haben als Vorstand dem Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, Herrn Kleofas, empfohlen, Insolvenz zu beantragen. Die Entscheidung obliegt ihm", sagte Junker, der von einer "dramatischen Situation" sprach.

Konkrete Zahlen wollte der Funktionär nicht nennen. Geschäftsführer Nico Kleofas, der zugleich als Präsident des FSV Wacker Nordhausen fungiert, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Vizepräsident Junker hatte mit einem weiteren Vorstandsmitglied die Mannschaft am Mittwochmittag über die Lage informiert. "Die kriegen seit zwei Monaten kein Geld, gehen aber raus und geben alles", lobte Tino Berbig im MDR die Spieler trotz der ungewissen Zukunft für ihre Bereitschaft.

Der Sportliche Leiter des FSV Wacker leitet nach dem Weggang von Heiko Scholz zu Dynamo Dresden gemeinsam mit Co-Trainer Matthias Peßolat vorläufig das Training in Nordhausen.

Titelfoto: DPA

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