Wäre heute Bundestagswahl: So gut oder schlecht stehen die Parteien da

Viel Zeit bleibt Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) nicht, um das Ruder noch rumzureißen. (Symbolbild)
Viel Zeit bleibt Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) nicht, um das Ruder noch rumzureißen. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Die Berliner CDU liegt knapp acht Wochen vor der Bundestagswahl klar vor der SPD, wie es aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung hervorgeht.

Demnach käme die CDU in der Hauptstadt auf 31 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Auf die SPD von Regierungschef Michael Müller entfallen 22 Prozent, auf die Linke 16 Prozent. Die Grünen kommen auf 11 Prozent, FDP und AfD auf je 7 Prozent. Im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren gewinnen CDU, AfD und FDP hinzu, die Berliner Regierungspartner SPD, Linke und Grüne verlieren.

Bei der "Sonntagsfrage" auf Landesebene ("Wenn am Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre...") ergibt sich dieselbe Reihenfolge, wobei die Prozente etwas differieren und gerade die CDU als stärkste Kraft mit 22 Prozent deutlich hinter ihrem Wert für die Bundestagswahl zurückbleibt. Rot-Rot-Grün hat weiter eine Mehrheit.

Beliebtestes Senatsmitglied ist der Umfrage des Instituts Forsa zufolge Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), der auf einer Skala von +5,0 bis -5,0 auf einen Wert von +1,0 kommt. Der Regierende Bürgermeister Müller (+0,7) findet sich hinter Kultursenator Klaus Lederer (Linke/+0,9) auf Platz drei. Am Ende der Beliebtheitsskala rangiert Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD/-0,5).

Titelfoto: dpa (Symbolbild)

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