Frau mit Schnürsenkel erwürgt, ein Mann hilft: Jetzt sitzt er im Knast!

Wałbrzych - Im polnischen Wałbrzych rief am vergangenen Samstag ein Mann einen Krankenwagen und behauptete, eine "bewusstlose Frau" gefunden zu haben. Doch der Anrufer verschwieg ein entscheidendes Detail.

Der Mann der Frau wurde verhaftet, doch der Täter will er nicht gewesen sein.
Der Mann der Frau wurde verhaftet, doch der Täter will er nicht gewesen sein.  © 123rf.com/Somchai Rakin

Als das Rettungsteam eintraf, konnte der Notarzt nur noch den Tod der 40-Jährigen feststellen. Ihr Ehemann, Grzegorz B. (37), der auch der Anrufer war, wirkte bis dahin noch ganz ruhig.

Trotzdem wurde er vorübergehend festgenommen und sitzt derzeit in U-Haft! Denn laut Staatsanwaltschaft scheint alles darauf hinzudeuten, dass er selbst seine Frau erwürgt hat, berichtet der polnische Nachrichtensender "TVN24".

In seiner Vernehmung behauptete der 37-Jährige, dass er seine Ehefrau bewusstlos gefunden habe, als er nach Hause kam. Doch gegen diese Aussage spricht so einiges!

Zum einen wurden nach Information der Polizei "verschiedene Gegenstände gesichert", die als Mordwaffe infrage kommen. Zum anderen weisen die vorläufigen Autopsieergebnisse darauf hin, dass die Frau erstickt ist, weil sie erwürgt wurde.

Verschiedene lokale Medien berichten, dass dazu ein Schnürsenkel verwendet wurde! Die Staatsanwaltschaft hat das noch nicht bestätigt.

Die Ermittler seien sich sicher, dass die bisher gesammelten Beweise auf den Hauptverdächtigen, Grzegorz B., als Täter hindeuten. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden bislang noch keine weiteren Details herausgegeben.

Nach inoffiziellen Angaben galt die Familie als unauffällig. Bei der Polizei gebe es auch keine Einträge wegen häuslicher Gewalt oder anderen polizeilichen Maßnahmen.

Das Motiv des Beschuldigten ist derzeit völlig unklar. Sollte er der Mörder sein, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Titelfoto: 123rf.com/Somchai Rakin

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