"Feuer aus": 130 Hektar großer Waldbrand bei Eisenhüttenstadt gelöscht

Ziltendorf/Eisenhüttenstadt - Wegen des Waldbrands im Kreis Oder-Spree zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt sind rund 20 Anwohner vorsorglich aus mehreren Häusern und einer Bungalow-Anlage evakuiert worden.

130 Hektar brannten bei Eisenhüttenstadt.
130 Hektar brannten bei Eisenhüttenstadt.

Sie wurden bereits am Mittwochnachmittag aus ihren Häusern geholt, wie ein Sprecher des Landkreises am frühen Donnerstagmorgen mitteilte.

Zuerst hatte der RBB darüber berichtet.

Die Fläche des Brandes zwischen den Gemeinden Wiesenau und Ziltendorf sei etwas größer geworden, mittlerweile stünden ungefähr 130 Hektar in Brand, sagte der Sprecher.

Zur Eindämmung des Feuers sollte ein Hubschrauber aus der Lieberoser Heide in den Kreis Oder-Spree abgezogen werden, wie der Sprecher des Innenministerium am Mittwochabend in Potsdam sagte.

Nach Angaben der Polizei wurde eine Gartenanlage geräumt. Wie viele Menschen betroffen waren, konnte ein Behördensprecher jedoch nicht sagen. Die B112 wurde zunächst für den Verkehr gesperrt. In der Nähe des Brandes liegen auch eine Bahnanlage und eine Milchviehanlage.

Wie in der Lieberoser Heide, wo es bereits seit Tagen einen Waldbrand gibt, ist die Fläche bei Ziltendorf ebenfalls mit Munition belastet.

Update, 28. Juli 2019 - 07.45 Uhr - "Feuer aus": Waldbrand in Ziltendorf gelöscht!

Der Großbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf ist nach Angaben des Landkreises Oder-Spree weitestgehend gelöscht. "Gegen 5.00 Uhr morgens meldete der zuständige Einsatzleiter vor Ort Feuer aus", heißt es in einer Mitteilung der Behörde vom Freitag. Demnach gebe es lediglich noch vereinzelte Glutnester auf einer Fläche von etwa zwei Hektar.

Zuvor hatten es auf rund 130 Hektar Brände gegeben.

Update, 9.07 Uhr: Brandfläche konstant - Bewohner kehren in ihre Häuser zurück

Die Feuerwehr im Dauereinsatz.
Die Feuerwehr im Dauereinsatz.

Der Waldbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf im Landkreis Oder-Spree hat sich nicht weiter ausgeweitet.

Seit Mitternacht blieb die Brandfläche konstant bei rund 130 Hektar, wie ein Sprecher des Landkreises am Donnerstag sagte.

Die Zahl der Einsatzkräfte wurde aber auf 150 aufgestockt - weitere Kräfte wurden angefordert. Aufgrund der teils heftigen Winde aus unterschiedlichen Richtungen gestalten sich die Löschmaßnahmen schwierig, hieß es.

Zur Unterstützung wurde wie am Vortag ein Löschhubschrauber der Bundespolizei angefordert. Wann der Brand gelöscht sein wird, war noch nicht absehbar.

Wegen des Brandes mussten am Mittwochnachmittag rund 20 Anwohner vorsorglich aus mehreren Häusern und einer Bungalow-Anlage in Sicherheit gebracht werden. Dabei handelte es sich aber nur um eine kurzfristige Maßnahme, wie der Sprecher des Landkreises weiter sagte. Die Menschen konnten bereits am Abend wieder zurück in ihre Häuser.


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