Großbrand in Hessen: Sieben Hektar Wald in Flammen

Fulda - Im Seulingswald im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg kämpft die Feuerwehr weiter gegen einen Großbrand.

Flammen lodern im Seulingswald im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Flammen lodern im Seulingswald im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.  © /LK HEF-ROF/dpa

Nach Angaben der Polizei standen am Donnerstagmorgen rund sieben Hektar des Waldgebiets in Flammen, 400 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt.

"Wir gehen davon aus, dass ein Blitz in den Wald eingeschlagen hat und das Feuer verursacht hat", sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Nach einem schweren Gewitter im Landkreis war das Feuer am späten Mittwochabend ausgebrochen. Anwohner hatten die Feuerwehr alarmiert. Menschen seien nicht in Gefahr, hieß es von der Polizei.

Der Brand sei zwar inzwischen unter Kontrolle, die Löscharbeiten würden jedoch noch mehrere Stunden weitergehen, so der Polizeisprecher weiter.

Unwetter waren am Mittwoch auch über Frankfurt und Wiesbaden hereingebrochen. Die Feuerwehren mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken (TAG24 berichtete).

Waldbrände in Frankfurt, Schlüchtern und im Odenwald

Bereits am Ostermontag hatte der Wetterdienst vor hoher Waldbrand-Gefahr in Teilen von Hessen gewarnt.

Am Dienstag war es in Frankfurt, Schlüchtern und im Odenwald zu Waldbränden gekommen (TAG24 berichtete).

Feuer im Seulingswald ist schwierig zu löschen

Update, 10.20 Uhr: Die Löscharbeiten im Seulingswald gestalteten sich nach Angaben des Landkreises Hersfeld-Rotenburg schwierig: Der Brandherd liege tief im Wald, umstürzenden Bäume behinderten die Einsatzkräfte.

Zudem habe es Probleme mit der Wasserversorgung gegeben. Zur Sicherheit seien zwei Löschhubschrauber angefordert worden. "Diese stehen aber bisher nur in Bereitschaft", sagte eine Kreissprecherin.

Drei Feuerwehrleute kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte sind laut dem Landkreis aber mittlerweile wieder zuhause. Die Löscharbeiten würden voraussichtlich noch bis zum Mittag dauern.

Zwar sei das Feuer inzwischen weitestgehend gelöscht, Gefahr bestehe aber weiterhin durch Glutnester im Boden.

Titelfoto: /LK HEF-ROF/dpa

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