"Kameraden wurden Lage nicht Herr": Waldbrand in Sachsen-Anhalt hält Feuerwehr in Atem

Wieglitz - Mehrere Feuerwehren bekämpfen seit Dienstagnachmittag nahe der Ortschaft Wieglitz im Landkreis Börde einen Waldbrand. Die zuerst eingetroffenen Kameraden konnten den Flammen nicht Herr werden. Ein Problem: Die Wasserversorgung.

Ein Waldbrand bei Wieglitz hält derzeit mehrere Feuerwehren des Landkreises Börde in Atem.
Ein Waldbrand bei Wieglitz hält derzeit mehrere Feuerwehren des Landkreises Börde in Atem.  © Matthias Strauss

"Wir haben aktuell noch keine Infos dazu, wie groß die betroffene Fläche ist", erklärte ein Sprecher der Rettungsleitstelle in Haldensleben auf Anfrage von TAG24. Auch die Frage, wie es zu dem Feuer kam, seit derzeit noch nicht geklärt.

Ein Förster habe den Brand während eines Spaziergangs bemerkt und daraufhin über einen befreundeten Feuerwehrmann die Einsatzkräfte alarmiert. "Der Notruf ging gegen 14.37 Uhr ein. Seit 14.55 Uhr befinden sich die Feuerwehren vor Ort."

Nach Informationen von TAG24 soll die Brandausbruchsstelle mitten im Wald liegen, die Flammen selbst nur schwer erreichbar sein. Derzeit seien die freiwilligen Feuerwehren aus Bülstringen, Flechtingen und Calvörde im Einsatz. "Die beiden Wehren, die zuerst alarmiert worden und vor Ort waren, konnten der Lage nicht Herr werden", so der Sprecher. "Es wurde eine dritte Feuerwehr angefordert. Seitdem gab es keine weiteren Meldungen, weshalb wir davon ausgehen, dass die Situation mittlerweile unter Kontrolle ist."

Ein weiteres Problem habe die Wasserversorgung bereitet. Dazu wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, wie die Einsatzleitung vor Ort mitteilte. Alle Anstrengungen zielen darauf ab, ein großflächiges Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, ist auch die Polizei vor Ort. In der nördlichen Börde gilt derzeit die Warnstufe 4.

Unter anderem bereitete den Kameraden die Wasserversorgung Probleme.
Unter anderem bereitete den Kameraden die Wasserversorgung Probleme.  © Matthias Strauss

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