Max Giesinger: Castingshows machen einen nicht direkt zum großen Star

Max Giesinger beim SWR3 New Pop Festival am 14.09.2017 (Archivbild)
Max Giesinger beim SWR3 New Pop Festival am 14.09.2017 (Archivbild)  © DPA

Waldbronn/Berlin - Musiker Max Giesinger (29) rät Teilnehmern von Castingshows davon ab, gleich von der großen Karriere zu träumen. Er selbst hat die Sendung "The Voice of Germany" allerdings als Sprungbrett genutzt.

"Die Illusion, durch eine Musikshow direkt ein großer Star zu werden, haben die letzten 15 Jahre Castinghow widerlegt. Mit dieser Erwartungshaltung sollte auch niemand in so eine Show gehen", sagte Giesinger. Man müsse hart arbeiten und sich ein künstlerisches Profil zulegen.

Der 29-Jährige hatte es bei der ersten Staffel von "The Voice of Germany" 2012 bis ins Finale geschafft. "Wenn man an einer Castingshow teilnimmt, hat man natürlich immer erstmal einen gewissen Stempel.

Das sehe ich auch heute noch so. Umso wichtiger ist es, sich dieser Situation bewusst zu sein und es eher als Sprungbrett zu sehen."

Der Sänger aus Waldbronn bei Karlsruhe schaffte 2016 mit der Single "80 Millionen" den Durchbruch und will im kommenden Jahr selbst bei "The Voice Kids" junge Gesangstalente fördern. Sein aktueller Song ist "Nicht so schnell" vom Album "Der Junge, der rennt."

Max Giesinger sieht Castingshows als Sprungbrett in die Karriere.
Max Giesinger sieht Castingshows als Sprungbrett in die Karriere.  © DPA

Titelfoto: DPA


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