Mann weiß, dass er sterben wird, aber hat für sein Nachbars-Mädchen noch eine große Überraschung

Wales - Auch 2018 gibt es noch diese ganz besonderen Weihnachtsgeschichten, die einen zu Tränen rühren können. Diese hier kommt aus Wales.

Ken vermachte seiner Nachbarin für die nächsten 14 Jahre Weihnachtsgeschenke. (Symbolbild)
Ken vermachte seiner Nachbarin für die nächsten 14 Jahre Weihnachtsgeschenke. (Symbolbild)  © 123RF

Der 83-jährige Ken hatte ein erfülltes Leben. Als Seemann und Bergungstaucher verbrachte er den Großteil seiner Zeit auf See. Im hohen Alter kam er etwas zur Ruhe und zog nach Wales.

Nebenan wohnte die Familie Williams. Sie waren gerade erst Eltern geworden - die kleine Cadi erblickte das Licht der Welt. Ken, selbst Vater einer Tochter, verstand sich prima mit der Nachbarsfamilie.

Wie die "Sun" berichtet, hatte er noch zwei Lebenswünsche: Zum einen wollte er 100 Jahre alt werden, zum anderen die kleine Cadi aufwachsen sehen. Doch die Wünsche gingen nicht in Erfüllung. Ken wurde krank und wusste, dass er wohl nicht mehr lange durchhalten würde.

Also ließ er sich etwas einfallen, um dem inzwischen zweijährigen Nachbarsmädchen noch eine Freude zu bereiten. Er übergab seiner Tochter einen großen Sack voll Weihnachtsgeschenke, die für die nächsten 14 Jahre an Cadi übergeben werden sollten.

Nach seinem Tod überreichte Kens Tochter der Familie die Überraschung. Die war zu Tränen gerührt: "Es war wie eine Tasche von Mary Poppins, die Geschenke wurden immer mehr. Es ist eine wirklich unglaubliche Weihnachtsgeschichte", sagte Papa Williams gegenüber "CNN".

Er postete das kleine Weihnachtswunder auf Twitter und schrieb dazu: "Unser älterer Nachbar ist kürzlich gestorben. Seine Tochter klopfte vor wenigen Augenblicken mit einem großen Plastiksack in der Hand an der Tür. Darin waren Weihnachtsgeschenke für unsere Tochter - für die nächsten 14 Jahre!"

Die Geschichte ging schnell viral. Knapp 34.000 Menschen gaben dem Beitrag ein Like. In den Kommentaren ließ der Vater sogar abstimmen, ob sie die Geschenke schon mal alle aufmachen sollten.

Denn: Die Familie hat jetzt nur ein kleines Problem: Ken hat auf den Geschenken nicht beschriftet, in welchem Jahr, welches Geschenk überreicht werden soll. "Einige Spielzeuge könnten für ihr Alter ungeeignet sein. Wir können doch zum Beispiel einer 15-jährigen kein Duplo schenken", sagte Cadis Vater. Am Ende wird das aber wohl das kleinste Problem sein.

Die kleine Cadi wird trotzdem für sehr viele Jahre daran erinnert werden, dass sie einen ganz tollen Nachbarn mit Namen Ken hatte.


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