Polizei erschießt Hund: Muss Besitzer jetzt dafür zahlen?

Die Polizei und eine Tierärztin versuchten sechs Stunden lang den Hund mit einer Lebendfalle zu fangen, dann erschossen sie ihn (Symbolbild).
Die Polizei und eine Tierärztin versuchten sechs Stunden lang den Hund mit einer Lebendfalle zu fangen, dann erschossen sie ihn (Symbolbild).  © 123RF

Walldorf - Ein Hund hat auf der Autobahn A5 zwischen Walldorf und Sandhausen einen Auffahrunfall mit sechs Fahrzeugen verursacht. Zwei Kinder wurden nach Auskunft der Polizei bei dem Vorfall am Samstag leicht verletzt.

Letztlich musste der Hund erschossen werden, weil es Polizei und Tierärztin sechs Stunden lang nicht gelungen war, dass Tier mit einer Lebendfalle einzufangen.

Als der Hund wieder auf die Autobahn zu laufen drohte und Menschenleben in Gefahr waren, wurde er erschossen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Besitzer des Hundes ist mittlerweile bekannt. Die Polizei prüft, ob und inwieweit man ihm den Einsatz in Rechnung stellen kann.

Der Hund war am Vormittag auf die Fahrbahn gelaufen und ein Fahrzeugfahrer musste eine Vollbremsung einleiten. In der Folge fuhren fünf weitere Autos auf das Fahrzeug auf. Die beiden verletzten Kinder wurden in Krankenhäuser gebracht.

Dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Autobahn A5 war für rund eine Stunde in Richtung Norden gesperrt, dabei entstand ein Stau von etwa 13 Kilometern Länge.


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