Wanderer stürzt zehn Meter in die Tiefe – tot!

Die Rettungskräfte konnten dem abgestürzten Wanderer nicht mehr helfen.
Die Rettungskräfte konnten dem abgestürzten Wanderer nicht mehr helfen.

Von Marko Förster

Rosenthal-Bielatal - Tödlicher Unfall am Silvesternachmittag bei Rosenthal-Bielatal. Ein 80-Jähriger stürzte zehn Meter einen Abhang hinab und war sofort tot.

Sie wollten das Jahr mit einer Wanderung in der Sächsischen Schweiz ausklingen lassen. Eine Gruppe lief am Nachmittag von Rosenthal-Bielatal über den Höllochweg auf den sogenannten Lampertsstein.

Ein Mann (80) aus Glashütte bildete das Ende der Gruppe. Es ging steil über felsige Steine bergauf. Nur auf der rechten Seite war ein Geländer zum Festhalten.

Plötzlich war der 80-Jährige verschwunden. Seine Frau drehte sich um, und sah ihren Mann nicht mehr. Er lag etwa zehn Meter weiter unten am Fuß des Felsens.

Der Leichensack neben einem Polizeifahrzeug.
Der Leichensack neben einem Polizeifahrzeug.

Der Wanderer war abgestürzt, schlug mit dem Kopf auf den Felsen. Offenbar hatte er das Gleichgewicht verloren, war ausgerutscht oder es traten plötzlich gesundheitliche Probleme auf.

Seine Begleiter eilten zum Verunglückten, der sich schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte und bewusstlos war.

Die Bergwacht aus Bad Schandau und Sebnitz sowie der Rettungsdienst eilten zu Hilfe. Auch ein Hubschrauber landete unweit auf einer Wiese.

Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen, die Kopfverletzungen waren zu schwer. Die Bergwacht barg den Toten.

Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus.

An dieser Stelle stürzte der 80-Jährige ab.
An dieser Stelle stürzte der 80-Jährige ab.
Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Fotos: Marko Förster


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