Vor den Augen der Polizei: Mann hält sich Pistole an den Kopf und droht mit Selbstmord

Warendorf - Zu einem großen Einsatz der Polizei ist es am Dienstagabend, den 13. November, auf der Deipenbrede in Beckum gekommen, weil ein Mann mit einer Pistole hantierte.

Der Bereich um den 34-Jährigen herum wurde weiträumig abgesperrt. (Symbolbild)
Der Bereich um den 34-Jährigen herum wurde weiträumig abgesperrt. (Symbolbild)  © DPA

Laut Angaben der Polizei hielt sich der 34-Jährige die Waffe an den Kopf, als die Beamten gegen 18.20 Uhr vor Ort eintrafen und drohte damit, sich selbst zu erschießen.

Daraufhin sperrten die Einsatzkräfte den Bereich weiträumig ab und versuchten mit dem Mann in Kontakt zu treten und diesen zu beruhigen.

Erst nach eineinhalb Stunden konnten Spezialeinsatzkräfte der Polizei den Beckumer überwältigen und festnehmen. Dabei verletzte sich der 34-Jährige leicht.

Anschließend wurde er von Rettungskräften zur weiteren Betreuung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Überprüfung der sichergestellten Waffe, fiel den Beamten auf, dass es sich lediglich um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte.

Normalerweise zieht es TAG24 vor, nicht über mögliche versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat und der Fall besondere mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Erst nach eineinhalb Stunden konnte der Mann überwältigt und entwaffnet werden. (Symbolbild)
Erst nach eineinhalb Stunden konnte der Mann überwältigt und entwaffnet werden. (Symbolbild)  © 123RF

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