Warnstreik an allen Unikliniken in NRW: Kundgebung in Köln

Köln - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder sollen am Montag erneut Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen bestreikt werden. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Kliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und sich an einem Demonstrationszug und einer Kundgebung (11.00 Uhr) in Köln zu beteiligen.

Der Warnstreik soll alle Unikliniken in NRW treffen.
Der Warnstreik soll alle Unikliniken in NRW treffen.  © DPA

Verdi rechnet mit rund 1000 Teilnehmern. Bereits Mitte des Monats hatte es an den Unikliniken Warnstreiks gegeben.

Am Dienstag soll es auch in anderen Bereichen der Landesverwaltung Warnstreiks geben.

Die Gewerkschaften wollen mit den Aktionen den Druck in den Gesprächen für bundesweit rund eine Million Beschäftigte der Länder erhöhen. Die nächste Verhandlungsrunde ist am kommenden Donnerstag Februar in Potsdam.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat.

Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt.

Am Dienstag wollen die Gewerkschaften die Warnstreiks ausweiten. In Düsseldorf ist eine Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf geplant, bei der Verdi-Chef Frank Bsirske und der Bundesvorsitzende des Beamtenbunds (DBB), Ulrich Silberbach, reden wollen.

Update, 8.07 Uhr: Warnstreiks haben begonnen

Die Warnstreiks an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen sind am Montagmorgen planmäßig angelaufen. Eine Sprecherin von Verdi bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Start der Warnstreiks zum Beginn der ersten Frühschichten um 6.00 Uhr.

Die Gewerkschaft hatte Beschäftigte der Kliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und sich an einem Demonstrationszug und einer Kundgebung (11.00 Uhr) in Köln zu beteiligen.

Warnstreik bei einer vergangenen Aktion in Düsseldorf.
Warnstreik bei einer vergangenen Aktion in Düsseldorf.  © DPA

Titelfoto: DPA

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