Tarifkonflikt: Ganztägige Warnstreiks in Thüringen

Jena/Artern - In der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder erhöhen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber.

Bereits vor einer Woche wurde am Universitätsklinikum Jena gestreikt.
Bereits vor einer Woche wurde am Universitätsklinikum Jena gestreikt.  © DPA

Für Montag haben sie in Thüringen unter anderem Lehrer, die Beschäftigten der zentralen Bußgeldstelle in Artern (Kyffhäuserkreis) und des Jenaer Universitätsklinikums zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

In Jena wollen die Streikenden demonstrierend durch die Innenstadt ziehen. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Die Arbeitgeber haben die Forderungen als überzogen zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 28. Februar.

Die Versorgung von Notfallpatienten sei trotz des Streiks gesichert, teilte das Klinikum vorab mit. Bei geplanten Untersuchungs- und Behandlungsterminen könne es jedoch zu streikbedingten Beeinträchtigungen kommen.

Patienten mit festen Terminen wurden gebeten, trotzdem zu kommen - es sei denn, sie erhalten eine persönliche Absage.

In der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder erhöhen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber.
In der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder erhöhen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber.  © DPA

Titelfoto: DPA

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