Sturm "Dennis" bringt extrem viel Regen! Behörden warnen vor Hochwasser

Pontypridd/Calderdale - Sturm "Dennis" hat das Hochwasser-Risiko am Sonntag in Großbritannien stark erhöht.

In Tadcaster sind die Fußballfelder des Tadcaster Albion Junior FC vor der John Smith's Brauerei überschwemmt.
In Tadcaster sind die Fußballfelder des Tadcaster Albion Junior FC vor der John Smith's Brauerei überschwemmt.  © Richard Sellers/PA Wire/dpa

Die Behörden veröffentlichten Hunderte Warnungen vor Überschwemmungen. Als lebensbedrohlich stuften sie die Lage in Teilen von Wales ein. In der Kleinstadt Pontypridd am Fluss Taff versuchten die Menschen, ihre Fahrzeuge aus den Wassermassen in den Straßen zu retten.

Zahlreiche Zugstrecken und Straßen wurden gesperrt. Neben Wales waren auch Regionen in England und Schottland betroffen.

"Dennis" hat extrem viel Regen mitgebracht. Da exakt eine Woche zuvor bereits Sturm "Ciara" - in Deutschland "Sabine" genannt - für Überschwemmungen und extrem nasse Böden gesorgt hatte, befürchteten die Experten nun größere Schäden. Soldaten halfen den erschöpften Einwohnern im nordenglischen Calderdale, die noch unter den Schäden des letzten Sturms leiden.

Hunderte Flüge fielen am Wochenende wegen des Unwetters in Großbritannien aus, vor allem bei der Airline Easyjet, aber auch etliche Flüge von British Airways.

Betroffen waren Zehntausende Passagiere, von denen viele in den Schulferien verreisen wollten.

Zwei Tote an der Südostküste Englands wohl nicht Opfer des Sturmes

Zwei Menschen waren am Samstag leblos in der rauen See an der Südostküste Englands entdeckt worden. In einem Fall geht die Polizei inzwischen davon aus, dass der Sturm nichts mit dem Tod zu tun hat.

Der andere Mann war von einem Tanker ins Meer gefallen.

Appleby-in-Westmorland: Die Straßen des Ortes sind überflutet. In Großbritannien und Irland kam es bereits am vergangenen Wochenende zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Schäden durch heftigen Wind und Regen.
Appleby-in-Westmorland: Die Straßen des Ortes sind überflutet. In Großbritannien und Irland kam es bereits am vergangenen Wochenende zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Schäden durch heftigen Wind und Regen.  © Owen Humphreys/PA Wire/dpa

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