Schlachtplan für Herforder Pils: Kann die Brauerei noch gerettet werden?

Herford/Warstein – Die positiven Jahreszahlen der Warsteiner Brauerei machen sich auch bei dessen Tochter Herforder Pils bemerkbar - das reicht jedoch noch lange nicht.

Die Warsteiner Gruppe sucht weiterhin einen starken Partner für Herforder Pils.
Die Warsteiner Gruppe sucht weiterhin einen starken Partner für Herforder Pils.

Für das Wirtschaftsjahr 2018 meldete die Warsteiner Mutter der Herforder Brauerei ein Absatzplus von rund 5,3 Prozent, sowohl bei Bier als auch bei nicht-alkoholischen Getränken.

Trotzdem ist der Konzern weiterhin auf der Suche nach einem starken Partner für Herforder Pils, anderenfalls drohe der Verkauf, wie die Neue Westfälische berichtete.

Dazu wird allerdings "eine Standortgarantie sowie breite Distribution der Marke im Vertriebsgebiet" vorausgesetzt, wie Warsteiner-Sprecherin Sinje Vogelsang jetzt mitteilte. Derzeit seien Gespräche mit "aussichtsreichen Partnern" im Gange.

"Wir stehen zu unserer Brauerei in Herford und unsere wichtigsten Ziele sind der Ausbau des Standortes und die Sicherung aller Arbeitsplätze", so Vogelsang weiter. Zurzeit sind rund 100 Mitarbeiter am Standpunkt Herford beschäftigt.

2007 hatte Warsteiner Herforder Pils übernommen. Der Umsatz des Unternehmens wird derzeit mit "mehr als 400 Millionen Euro" beziffert.

Das Familienunternehmen ist dabei sich neu aufzustellen und hatte in der Vergangenheit auch die Zahl seiner Arbeitsplätze reduziert. Zurzeit sind noch 1.100 Mitarbeiter für Warsteiner tätig.

Dabei soll die Brauerei am Standort Herford vertreten bleiben.
Dabei soll die Brauerei am Standort Herford vertreten bleiben.

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