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Tarifgespräche festgefahren: Strumpf-Aktion soll Klinikleitung wachrütteln

Gewerkschaft ver.di und St. Georg Klinikum Leipzig treffen sich zu Tarifverhandlungen

Die Gespräche über die Vergütung des nichtärztlichen Personals am Klinikum St. Georg in Leipzig sind festgefahren. Die Gewerkschaft ruft zur Protestaktion auf.

Leipzig - Bisher verliefen die Verhandlungen ergebnislos: Am Dienstag treffen sich die Gewerkschaft ver.di und das St. Georg Klinikum Leipzig wieder zu Tarifgesprächen.

Am Dienstag treffen sich ver.di und die Geschäftsführung des St. Georg Klinikums wieder zu Tarifverhandlungen. (Archivbild)
Am Dienstag treffen sich ver.di und die Geschäftsführung des St. Georg Klinikums wieder zu Tarifverhandlungen. (Archivbild)

Es ist bereits die dritte Verhandlungsrunde zur Vergütung des nichtärztlichen Personals. Mittlerweile ist die Arbeitnehmerseite frustriert.

"Seit Jahren sind die Beschäftigten des nichtärztlichen Dienstes von der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung abgekoppelt, sie wollen endlich eine tarifliche Perspektive", kommentiert ver.di-Verhandlungsführer Bernd Becker die Situation.

Die Tarifkommission fordert eine Anhebung der Vergütung um 13 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das letzte Arbeitgeber-Angebot sieht eine Steigerung von jeweils anderthalb Prozent zum 1. April und zum 1. Dezember dieses Jahres vor. Die Gewerkschaft nennt dies "völlig unzureichend".

Aus diesem Grund will ver.di am Dienstag für ein besseres Angebot protestieren. Unter dem Motto "Wir sind nicht der Sparstrumpf des Klinikums" sollen die Beschäftigten in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr vor dem Haupteingang Socken aufhängen, um damit ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen.

Mit der Aktion wolle man deutlich machen, dass man am Dienstag ein verhandlungsfähiges Angebot erwarte, erklärt Becker.

Fotos: DPA

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