Warum leuchtet dieses Pferd im Dunkeln?

Eines der "markierten" Dartmoor-Ponys.
Eines der "markierten" Dartmoor-Ponys.

Dartmoor - Weil sie immer öfter vor die Räder geraten, tragen nun Ponys im südenglischen Dartmoor Nationalpark einen Leuchtstreifen.

Allein 74 Mal wurden die Ponys in diesem Jahr in der Moor- und Heide-Landschaft angefahren. Durch das 954 Quadratkilometer große Ökosystem führen mehere Straßen.

Laut Mike Nendrick von der Nationalparksverwaltung kann es im Winter noch schlimmer werden, wie er den englischen Western Morning News sagte:

"Das ist die schlimmste Zeit des Jahres, die Abende werden dunkler und die Straßen nebeliger und vereister."

Grund für das erhöhte Pony-Anfahren: Die Schlechte Sicht im Moor und zuviel Geschwindigkeit.

Nendrick bittet Autofahrer, vor allem in Winter weniger als die erlaubten 40 Meilen pro Stunde (etwa 64 km/h) zu fahren.

Damit Verkehrsteilnehmer die Ponys besser erkennen, versetzte die Nationalparks-Verwaltung ihnen einen Leuchtanstrich. Vorbild: Erfolgreiche Projekte in Finnland. Dort erhalten Rentiere seit einiger Zeit Präventions-Leuchtstreifen.

Die kleinwüchsigen Dartmoor-Ponys leben seit mindestens 3500 Jahren in der südenglischen Region. Sie dienten früher oft als Arbeitstiere, sind heute eher Reitpferde.

Die englischen Königskinder, bald auch Prinz George und Prinzessin Charlotte lernen auf Dartmoor-Ponys das Reiten.

Foto: Twitter


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