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Deshalb bleibt Play-off-Monster Rupprich ein Eislöwe!

Dresden - Die Fans tauften ihn nach der Saison: „Play-off-Monster“. Genau diese Anerkennung ist ein Grund, weshalb Steven Rupprich nicht dem Lockruf anderer Clubs folgte, sondern bei den Eislöwen um ein Jahr verlängerte.
In Dresden konnte er Stück für Stück wachsen - und sammelte dadurch genug Selbstbewusstsein.
In Dresden konnte er Stück für Stück wachsen - und sammelte dadurch genug Selbstbewusstsein.

Von Enrico Lucke

Dresden - Die Fans tauften ihn nach der Saison: „Play-off-Monster“. Genau diese Anerkennung ist ein Grund, weshalb Steven Rupprich nicht dem Lockruf anderer Clubs folgte, sondern bei den Eislöwen um ein Jahr verlängerte.

„Angebote gab‘s“, räumt der 26-Jährige ein. „Aber in Dresden habe ich wieder den Spaß am Eishockey zurückgewonnen.“

Musste der Stürmer in der DEL (spielte für Iserlohn und Nürnberg) in der dritten Reihe die Drecksarbeit machen und wurde vom Publikum kaum wahrgenommen, ist er bei den Eislöwen zum Führungsspieler gereift.

Und dies verdankt der Berliner dem Coach Thomas Popiesch.

Auch wenn es andere Angebote gab, Rupprich bleibt bei den Dresdner Eislöwen.
Auch wenn es andere Angebote gab, Rupprich bleibt bei den Dresdner Eislöwen.

„Gerade in der ersten Zeit habe ich nicht gut gespielt. Ich haderte damit, nicht mehr in der DEL zu sein. ‚Popi‘ hätte mir keinen Gefallen getan, mich in die erste oder zweite Reihe zu stecken“, so der Linksschütze.

„Ich konnte mich Stück für Stück entwickeln, bekam Selbstbewusstsein.“

Und in den Play-offs schlug seine Stunde. Mit seinen zwei Treffern brachte er die Eislöwen beim SC Riessersee auf die Siegerstraße und in die Play-offs. Dafür gab‘s den Spitznamen.

Mittlerweile fühlt er sich so wohl in Elbflorenz, dass er sogar den Sommer hier verbringt und nur zu Besuch in die Hauptstadt reist.

„Ich bereite mich zurzeit im Kraftraum und mit Sprints auf die Saison vor“, so Rupprich. „Und ich suche noch eine Fußball-Truppe.“

Wann es in den Urlaub geht, steht noch nicht fest. „Ich brauche erst einen Hundesitter. In eine Pension will ich Beageldame Leila nicht geben.“

Fotos: Thomas Türpe, Lutz Hentschel

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