Warum schließt "Hans im Glück" jetzt so viele Filialen?

Die beliebte Burger-Kette "Hans im Glück" muss zwölf Filialen aufgeben.
Die beliebte Burger-Kette "Hans im Glück" muss zwölf Filialen aufgeben.

München/dresden - Was ist denn da bei "Hans im Glück" los? Die Kult-Burger-Kette macht viele Restaurants in Deutschland dicht.

Insgesamt werden zwölf Standorte geschlossen. Die Geschäftsleitung hatte sich mit dem Franchise-Nehmer Paniceus, der die Filialen betreibt, überworfen. Die Zusammenarbeit soll beendet werden.

"Hans im Glück" begründete das Zerwürfnis vor wenigen Tagen unter anderem mit Abweichungen von der vorgegebenen Speisekarte. Paniceus hingegen sprach von einer "Erfüllungsverweigerung des Franchise-Gebers". Das Lübecker Unternehmen will die Filialen nach dem Kündigungstermin am 31. März unter neuem Namen weiterbetreiben.

Betroffen sind Filialen in Berlin, Binz, Bremen, Flensburg, Hamburg, Lübeck, Oldenburg, Osnabrück und Potsdam. In Sachsen kann also weitergefuttert werden.

Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und hatte 44 Filialen zwischen Flensburg und Rosenheim eröffnet.

Auch in Dresden eröffnete erst Anfang Dezember ein "Hans im Glück" am Altmarkt (MOPO24 berichtete). Der Laden bleibt geöffnet und wird auch nicht umbenannt.

Die Sachsen können weiterfuttern. Im Freistaat ist keine Filiale betroffen.
Die Sachsen können weiterfuttern. Im Freistaat ist keine Filiale betroffen.

Fotos: Eric Münch


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