Wie hoch ist eigentlich die Stromrechnung der Frauenkirche?

Durch den Einsatz von LEDs konnten zumindest die Kosten für Strom deutlich gesenkt werden.
Durch den Einsatz von LEDs konnten zumindest die Kosten für Strom deutlich gesenkt werden.

Von Eric Hofmann

Dresden - Die weltbekannte Dresdner Frauenkirche schließt ihre Pforten: Ab Montag kommt kein Tourist mehr herein, denn bis zum nächsten Wochenende regieren hier Maler, Tischler und Reinigungskräfte.

Allerdings wird nicht nur in dieser Woche sondern das ganze Jahr über gearbeitet. Zusammen mit Strom, Wasser und Heizung kommen so 3300 Euro pro Tag zusammen.

Da freut sich die Stiftung „Frauenkirche Dresden“ - auf der Stromrechnung von 2013 standen „nur“ 630.000 Kilowattstunden, 2014 soll der Verbrauch ähnlich sein.

„Wir haben alle Lampen durch LEDs ersetzt“, sagt Stiftungssprecherin Grit Jandura (30). „Im Jahr 2006 waren es mit den herkömmlichen Lampen noch 830.000 Kilowattstunden.“

Trotzdem stellen die Stromkosten noch den höchsten Anteil der 1300 Euro, die die Stiftung im Schnitt jeden Tag für Energie, Wärme und Wasser ausgibt.

Aber auch Sicherheit kostet: „Die Lüftung, die Heizung, der Brandschutz“, so die Sprecherin. „Das muss alles gewartet werden. Manches viermal im Jahr.“

Selbst die Fugen in der riesigen Kuppel müssen regelmäßig auf Herz und Nieren geprüft werden.

Zusammen mit dem Orgel- und Soundanlagen-TÜV kommen so noch einmal 2000 Euro jeden Tag zusammen.

Foto: imago


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