Asylverfahren dauern deutlich länger als noch vor Jahren

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So verlief der Demo-Abend in Freital!

Freital - Verschiedene Gruppen und Parteien haben am Freitagabend zu einer Kundgebung für Weltoffenheit und Toleranz nach Freital aufgerufen.

Freital - Nach tagelangen Protesten gegen ein Asylbewerberheim in Freital haben am Freitag mehrere hundert Menschen ihre Solidarität mit den Flüchtlingen demonstriert. Nach Polizeiangaben kamen rund 550 Unterstützer zu einer Kundgebung für Weltoffenheit und Toleranz. Die Polizei hielt nach eigenen Angaben bis zu 250 Gegner der Unterkunft auf Abstand.

Zwischenzeitlich war die Stimmung angespannt. Die Polizei nahem zwei Teilnehmer (37, 32) der asylkritischen Versammlung in Gewahrsam. "Sie hatten wiederholt Ordner der eigenen Versammlung bedrängt, Polizeibeamte beleidigt und "Sieg Heil" gerufen", informierte Polizeisprecher Thomas Geithner.

Nach Ende der Veranstaltung versammelten sich etwa 50 Teilnehmer der Asylkritiker auf dem Parkplatz des Toom-Baumarktes und bepöbelten sich mit abziehenden Teilnehmern von "Pro Leonardo". Ein Teilnehmer (23) von "Pro Leonardo" wurde nach Polizeiangaben durch eine geworfene Dose am Kopf verletzt.

Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um die Lager voneinander getrennt zu halten.

Im Umfeld des Asylheims wird die Polizei weiterhin rund um die Uhr Präsenz zeigen.

So berichtete MOPO24 im Liveticker.

22:49 Uhr: Die Asylheim-Beschützer laufen jetzt mit Polizeibegleitung in Richtung Bahnhof.

22:40 Uhr: Mehrere nachgeforderte Einsatzwagen der Polizei sind auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes eingetroffen.

22:10 Uhr: Die Veranstaltungen am Flüchtlingsheim lösen sich auf, dafür scheint die Lage in der Freitaler Innenstadt brenzlig zu sein. Die Teilnehmer beider Gruppierungen beleidigen sich, die Polizei steht dazwischen. Gegen die Asylheim-Gegner mussten die Beamten bereits Pfefferspray einsetzen.

22:01 Uhr: Ein Wohnhaus in der Nachbarschaft des Asylheims wird mit "Refugees Welcome" (Flüchtlinge sind willkommen) angestrahlt. Die Polizei spricht von 600 Pro-Asyl-Teilnehmern und 150 Gegendemonstranten.

21:55 Uhr: PEGIDA-Anwalt Jens Lorek hat die Veranstaltung der Asylheim-Gegner - es sollen laut seiner Zählung 342 gewesen sein - für beendet erklärt. Die Teilnehmer gehen trotzdem nicht nach Hause.

21:29 Uhr: Die "Antilopen Gang" hat ihr Konzert beendet.

21:09 Uhr: Die Polizei greift ein und führt zwei pöbelnde Asylheim-Gegner zur Personalienfeststellung ab. Die Männer haben eigene Ordner bedroht und Polizisten beleidigt. Beide bleiben in Gewahrsam.

20:35 Uhr: Die Hip-Hop-Band "Antilopen Gang" rockt den Platz vor dem Flüchtlingsheim. Die Musiker, die auf dem Weg zum Kosmonaut-Festival in Chemnitz waren, setzten ein lautstarkes Zeichen gegen die seit Tagen andauernde rassistische Hetze in Freital.

20:09 Uhr: Ein Flüchtling spricht und berichtet, dass er von Damaskus zu Fuß über die Berge bis in die Türkei gelaufen ist. Er bedankt sich, dass er in Deutschland sein darf.

19:53 Uhr: Die Polizei hat heute erstmals zwei Sperren aufgebaut. Außerdem tragen die Beamten Vollschutz.

19:40 Uhr: Die Anzahl der Flüchtlingsheim-Unterstützer ist inzwischen auf 500 angewachsen, dem gegenüber stehen 150 Asyl-Gegner. In wenigen Minuten soll die Hip-Hop-Band "Antilopen Gang" auftreten.

19:28 Uhr: Die Bereitschaftspolizei ist auch heute Abend mit einem Großaufgebot vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern. Unter den Asyl-Gegnern wurden bereits Hooligans gesichtet.

19:19 Uhr: Die Demo-Teilnehmer beider Lager duellieren sich mit lautstarken Parolen. Die Stimmung vor Ort ist aufgeheizt.

18:30 Uhr: Etwa 150 Pro-Asyl-Teilnehmer haben sich vor dem Flüchtlingsheim eingefunden. Auf der anderen Seite stehen 50 Gegner des Heims, darunter auch PEGIDA-Anwalt Jens Lorek.

Freital - Seit Tagen protestieren Anwohner und Zugereiste allabendlich mit teils rassistischen Parolen gegen die Unterbringung der Flüchtlinge in einem ehemaligen Hotel. Unterstützer der Asylbewerber wurden mehrfach angegriffen.

"Gerade in der jetzigen Situation ist es umso wichtiger, dass wir offen unsere Solidarität für geflüchtete Menschen zeigen", erläuterte Steffi Brachtel, Mitglied der örtlichen Organisationsgruppe.

"Freital darf nicht zum Hinterland für Rassismus werden", meinte auch Sachsens Grünen-Landeschef Jürgen Kasek, der zusammen mit weiteren Politikern von Linken, SPD und Grünen an der Kundgebung teilnehmen wollte.

Fotos: Andrzej Rydzik, Eric Hofmann, Roland Halkasch

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