Mitten auf der Wiese! Was macht dieses XXL-Bild so besonders?

Genf (Schweiz) - Der französisch-schweizerische Künstler Saype hat zwei riesige Landartgemälde auf die Wiesen in zwei Genfer Parks gesprüht. Beide Bilder sind jeweils 160 Meter lang und 30 Meter breit.

Das Bild des Künstlers soll 4.800 Quadratmeter groß sein.
Das Bild des Künstlers soll 4.800 Quadratmeter groß sein.  © Screenshots/Website/Saype

Saype versteht sein Kunstwerk mit dem Titel "Beyond Walls", das zwei schüttelnde Hände zeigt, als Symbol der gegenseitigen Hilfe und der Vereinigung.

"Genf ist ein starker Ort für die Verteidigung der Menschenrechte und vermittelt ein Bild von Frieden, Dialog und Solidarität für den Rest der Welt. Die Wahl dieser Stadt liegt auf der Hand", schreibt Saype auf seiner Website.

Genf ist bereits die dritte Stadt, in der der Künstler die Hände auf den Boden gesprüht hat.

Zuvor war das Kunstwerk bereits am Eiffeltum in Paris und in Andorra zu sehen.

Auf seiner Internetseite kündigt Saype an, dass er im Oktober das Bild in Berlin auf den Boden sprühen werde. Dies ist der vierte Ort, wo er die Hände verewigen will. Dort sollen gleich vier Paar schüttelnde Hände gesprüht werden, deutet er mit einer entsprechenden Visualisierung an.

Für seine biologisch abbaubare Malerei verwendet er Pigmente von Holzkohle, Kreide, Wasser und Milcheiweiß.

Der Künstler sprüht ein Gemisch aus Holzkohle, Kreide, Wasser und Milcheiweiß auf die Wiese.
Der Künstler sprüht ein Gemisch aus Holzkohle, Kreide, Wasser und Milcheiweiß auf die Wiese.  © Screenshots/Website/Saype

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